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Donnerstag, 13.12.2018

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Eine Säule für den Pellerhof

Manfred Grieb spendet für das Chörlein - 06.01.2012 09:00 Uhr

Manfred Grieb besitzt ein Aquarell von Jacob Durst aus dem Jahr 1923, das den Pellerhof in seiner ganzen einstigen Pracht zeigt. © Hagen Gerullis


Die NZ hat sich von Anfang an für die Idee starkgemacht. Um den Wiederaufbau weiterhin zu fördern, stellen wir in loser Folge Spender vor, die vielleicht auch andere zum Mitmachen animieren.

Man kann natürlich einfach eine Geldsumme spenden. Doch es gibt auch die Möglichkeit, einen ganz persönlichen Beitrag für den Wiederaufbau des Pellerhofes zu leisten: Indem man einen bestimmten Stein – oder auch mehrere – beisteuert. Dazu hat der Förderkreis Pellerhof einen Steinplan aufgestellt, mit dessen Hilfe man sich einen Stein je nach den dafür anfallenden Kosten aussuchen kann – oder auch einen Steinanteil. Die in der NZ präsentierten Spender haben sich bereits für „ihre(n) Stein(e)“ entschieden.

Bei Manfred Grieb zum Beispiel ist es die Mittelsäule des Chörleins im zweiten Stock der Nordfassade. Grieb wurde in Würzburg geboren, trat aber 1952 in Nürnberg eine Stelle als Exportkaufmann an. Auch wenn er hier erst einmal „einen kleinen Kulturschock“ erlebte – nach den Jugendjahren in einer Beamten- und Universitätsstadt, die von barocker Kunst geprägt ist –, begeisterte er sich doch bald für seine neue Umgebung. In den 1970er Jahren wurde Grieb Mitglied der Altstadtfreunde, des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg und des Germanischen Nationalmuseums. So beschäftigte er sich in den vergangenen Jahrzehnten nachhaltig mit lokaler Kunst und Geschichte.

Um Nürnberg als europäisches Zentrum künstlerischen Schaffens, das die Stadt über Jahrhunderte hinweg war, stärker als bisher ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, wurde Grieb vor drei Jahren Mitbegründer des Fördervereins Kulturhistorisches Museum Nürnberg (die NZ berichtete). Seine Steinspende möchte der Kunstliebhaber „als kleinen Beitrag zur kulturellen Pflege“ verstanden wissen. Ihm wäre es allerdings noch lieber, wenn „nicht nur der Pellerhof als Zeugnis Nürnberger Geschichte, sondern das ganze Pellerhaus einer kulturgeschichtlichen Nutzung, vielleicht als Museum, zugeführt würde“.

Förderkreis Pellerhof, pellerhof@altstadtfreunde-nuernberg.de

Informationen auch über das Büro der Altstadtfreunde, Weißgerbergasse 10, Tel. 0911/241393

Spenden auf das Konto 6608806 bei der Sparkasse Nürnberg, BLZ 76050101.


  

uwo

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