Die Abgeordneten Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz (FDP) und Manuel Höferlin (FDP) teilten in Berlin mit, die Veranstaltung im Herbst solle Berührungsängste abbauen und eine differenzierte Betrachtungsweise fördern. Sie kritisierten, dass nach Ereignissen wie dem Amoklauf von Winnenden im vergangenen Jahr schnell mit dem Finger auf gewaltsame Computerspiele gezeigt werde.
«Wenn man sich selbst persönlich damit beschäftigt hat, dann spricht man auch anders darüber», sagte Bär. Die Initiative will alle 622 Abgeordnete einladen. Geplant ist ein Parcours von mehreren Spielen. «Da wird sicherlich auch ein Shooter mit dabei sein, bei dem es etwas gewaltsamer zugeht», sagte Schulz. «Wir wollen auch die Fraktionen gegeneinander antreten lassen.» Ein Termin steht noch ebensowenig fest wie die genaue Auswahl der Spiele. Angestrebt werde die LAN-Party für Ende Oktober oder Anfang November, sagte Schulz. Begleitet wird die Aktion unter anderem vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).
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