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Katidis-Doppelpack führt Seligenporten ins Viertelfinale

Toto-Pokal - Achtelfinale:

Regionalligist SV Seligenporten steht nach einem 3:1 (1:1) beim Landesligisten ASV Vach unter den letzten acht Mannschaften des Toto-Pokal. Zwar haben die Gastgeber das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestaltet, mussten am Ende aber doch die Überlegenheit der eine Spur cleverer und ballsicherer agierenden Klosterer anerkennen.

Der ASV Vach bot eine kämpferisch anspruchsvolle Leistung gegen den SV Seligenporten, verlor gegen den Regionalligisten, gegen den man die Begegnung lange offen gestaltete, aber dennoch mit 1:3.

 / © Sportfoto Zink / OGo

Vor allem in der ersten Halbzeit war von einem Zwei-Klassen-Unterschied zwischen beiden Teams vor der Kulisse von 230 Zuschauern nichts zu sehen. Die Vacher besaßen in der 9. Minute die erste große Möglichkeit. Über Rico Röder und Pascal Benes gelangte die Kugel zu Nico Haas, der aus 14 Metern haarscharf am linken Pfosten vorbei zielte. Der keineswegs mit der von Coach Roger Prinzen angekündigten zweiten Garnitur angetretene Regionalligist setzte durch Fotios Katidis ein erstes Ausrufezeichen, doch ASV-Keeper Markus Kredel war auf dem Posten (11.). Die Seligenportener Führung markierte Felix Wöllner nach 24 Minuten. Von Mario Götzendörfer in Szene gesetzt, hämmerte er das Spielgerät humorlos ins rechte Kreuzeck. Die Vacher zeigten sich nicht geschockt. Rico Röder verpasste nach einem Zuspiel von Nico Haas mit einem Versuch von der Strafraumgrenze nur knapp das 1:1 (28.). In der 39. Minute konnten die Hausherren dann den verdienten Ausgleich bejubeln. Wieder tauchte der agile Haas vor dem SVS-Gehäuse auf, tanzte zwei Gegenspieler aus und traf aus zehn Metern halblinker Position in die Maschen. 

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste einen Zahn zu. Vach, das in dieser Phase kaum noch zu Entlastungsangriffen kam, musste sich nach einer Stunde fast zwangsläufig dem Druck beugen. Götzendörfer bediente Fotios Katidis, dessen Schuss aus nächster Nähe unter der Latte einschlug. Anschließend strich noch ein Kopfball von Kevin Woleman um Zentimeter vorbei (69.). In der Schlussviertelstunde warfen die Fürther Vorstädter nochmals alles in die Waagschale, um doch noch eine Überraschung zu schaffen. Das wäre beinahe gelungen, doch ein Freistoß von Rico Röder touchierte nur den Außenpfosten (77.). Fotios Katidis sorgte aus knapp 40 Metern mit einem Heber über den mitstürmenden Torhüter Markus Kredel in der Nachspielzeit für den Endstand. Während sich die Vacher nach ihrer starken Pokalrunde nun auf die Punktspiele in der Landesliga Nordwest konzentrieren können, blickt man beim SVS gespannt der Auslosung am Freitag entgegen. Mögliche Gegner im Viertelfinale, das am 3. Oktober ausgetragen wird, sind die Drittligisten Würzburger Kickers und SpVgg Unterhaching sowie die Regionalligisten TSV 1860 München, SpVgg Bayreuth, FC Schweinfurt 05, TSV 1860 Rosenheim oder FC Memmingen.

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