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DFB plant Reform der Aufstiegsregelung in der Regionalliga

Schon in der kommenden Saison könnte es eine neue Aufstiegsregelung geben

Schon in der kommenden Saison könnte es eine neue Aufstiegsregelung zwischen Regionalliga und 3. Liga geben. Bei der Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände des DFB wurden zu Beginn dieser Woche mehrere Varianten diskutiert, um die umstrittene Relegation der Regionalliga-Meister zumindest teilweise abzuschaffen.

© Sportfoto Zink

In Zukunft könnte es vier statt bisher drei Auf- und Absteiger geben. Dieses Modell wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur favorisiert und könnte schon in der nächsten Saison eingeführt werden. Entsprechende Planungen des DFB bestätigte auf Nachfrage des MDR in Leipzig der sächsische Verbandspräsident Hermann Winkler, Mitglied des DFB-Vorstandes. „Ich unterstütze diese Initiative und werde wie meine Kollegen in den anderen Landes- und Regionalverbänden in den nächsten Wochen intensiv mit den Vereinen über die möglichen Modelle diskutieren“, sagte Winkler dem Mitteldeutschen Rundfunk: „Ich bin ganz klar dafür: Der Erste muss aufsteigen.“ Allerdings würde es auch im favorisierten Modell eine Einschränkung geben. Drei von fünf Regionalliga-Meistern sollen direkt aufsteigen, die beiden anderen in der Relegation den vierten Aufsteiger ermitteln. In der Regionalliga Südwest verliert der Zweite das Recht auf die Qualifikation. Wer direkt aufsteigt, soll nach einem rotierenden System über fünf Jahre festgelegt werden. Zwar gibt es auch ein Modell, bei dem aus allen fünf Regionalligen der jeweils Erstplatzierte aufsteigt und zugleich aus der 3. Liga fünf Vereine absteigen. Dem werden aber wenig Chancen eingeräumt.

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