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Fürth verzweifelt am Memminger Männerfußball

Regionalliga 10. Spieltag, Freitag

Die U23 der SpVgg Greuther Fürth unterliegt beim FC Memmingen mit 1:3. Die Allgäuer gewannen aufgrund besserer Chancenauswertung und großem Kampf durchaus verdient.

Die warnenden Worte an sein Team führten nicht zu Punkten: Fürths U23-Trainer Petr Ruman musste eine Niederlage in Memmingen verdauen.

 / © Sportfoto Zink / O.Gold

Der FC Memmingen ist die Überraschungsmannschaft der bisherigen Regionalliga-Saison. Im letzten Jahr noch knapp dem Abstieg entronnen, konnten die Allgäuer bereits fünf Siege aus neun Spielen einfahren. Neben Daniel Adlung stand am Freitag mit Levent Aycicek ein weiterer erfahrener Spieler im Aufgebot der Mittelfranken. Furios ging es auch gleich los in Memmingen. Jannik Rochelt hatte nach drei Minuten eine Ecke vors Tor gebracht. Stefan Heger nahm die Kugel direkt und versenkte sie zur frühen Führung für die Hausherren. Nur zwei Zeigerumdrehungen später war es der Vorbereiter der traf. Furkan Kircicek hatte von links geflankt und Rochelt konnte aus kurzer Distanz einköpfen. Ruman hatte seine Mannschaft noch vor dem Memminger "Männerfußball" gewarnt. In Sachen Effizienz hatte er bislang recht behalten. Doch die Fürther zeigten sich nicht verunsichert. In der 9. Minute wurde Ilker Yüksel wunderbar freigespielt und musste das Leder nur noch über die Linie drücken. Danach beruhigte sich die Partie etwas, auch wenn beide Mannschaften weiter munter nach vorne spielten. Gut zehn Minuten vor der Halbzeit hatte Heger abgezogen. Leon Schaffran im Gästetor konnte erst nur prallen lassen, hatte den Nachschuss von Fatjon Celani dann aber sicher. Kurz vor dem Kabinengang probierte es Patrick Sontheimer aus gut 25 Metern. FCM-Torhüter Martin Gruber war schon geschlagen, aber der Ball prallte nur an die Latte. Mit der 2:1-Führung für die Memminger ging es in die Pause. Von dort kamen die Gäste mit richtig Dampf zurück. In den ersten Minuten nach Wiederanpfiff hatte der FCM große Mühe sich zu befreien, doch die Kleeblätter belohnten sich nicht mit dem Ausgleich. Mitten in diese Phase wäre fast das 3:1 gefallen. Wieder war es der auffällige Jannik Rochelt, der im Strafraum geschossen hatte. Der Ball ging knapp über den Querbalken. Danach bestimmten die Fürther weiter das Geschehen auf dem Platz, Memmingen konnte aber immer wieder Nadelstiche setzen. Eine gute Möglichkeit zum Ausgleich hatte Fürth zehn Minuten vor Schluss. Dominic Minz kam wenige Meter vor dem Tor zum Kopfball, konnte aber nicht genug Druck auf die Kugel bringen. Die Entscheidung dann 60 Sekunden später. Dennis Hoffmann kam auf der rechten Seite durch und legte den Ball in die Mitte. Patrick Dzalto hatte keine Mühe mehr den Ball zum 3:1 zu versenken.Die Fürther müssen die vierte Niederlage in Folge verkraften. Aufgrund der kämpferischen Leistung geht der Sieg für die Allgäuer mehr als in Ordnung.

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