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Aufkirchen vergibt vor dem Tor den ersten Sieg

Landesliga Nordwest 9. Spieltag

Der SC Aufkirchen muss weiter auf den ersten Sieg in seiner Landesliga-Geschichte warten, gegen Kleinrinderfeld war die Chance so groß wie nie. Die Hesselberger vergaben am Sonntag zahlreiche Gelegenheiten. Ebenfalls nicht zum Sieg reichte es für den TuS Feuchtwangen.

© Zink

"Jetzt oder nie" - so konnte man manche Aussage von Verantwortlichen aus Aufkirchen deuten, die sich vor dem Spiel gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf aus Kleinrinderfeld einen Sieg ausgekuckt hatten. Und tatsächlich spielte der SCA so, dass dieses Ziel erreicht werden könnte. In der 30. Minute flankte Jochen Egner auf Simon Babel, der aus fünf Metern nur an die Latte köpfte. Nach Wiederanpfiff nahm der Tabellenletzte vom Fuße des Hesselbergs weiter sein Herz in beide Hände. Babel setzte in der 52. Minute zum unwiderstehlichen Sololauf an, doch am Ende behielt Kleinrinderfelds Torhüter Cosmin Andrei die Oberhand. Jener Andrei machte in Minute 63 die nächste dicke Gelegenheit zunichte, als er Egners Distanzschuss mit der Faust entschärfte. Fast schon zum Verzweifeln war der Aufkirchener Chancenwucher spätestens in der 83. Minute, als Steffen Schöllhammer frei vor dem Tor zum Schuss kam, diesen aber knapp über die Latte setzte. Und fast wäre es dann so gekommen, wie es im Fußball manchmal so kommt: Gästespieler Lukas Behringer kam aus kurzer Distanz zum Schuss, doch Torhüter Tim Friedrich klärte mit einem Klassereflex. Dann war Feierabend. Aufkirchen holte nach vier Niederlagen am Stück zwar wieder einmal einen Punkt, doch angesichts des Chancenplus war man im Lager der Heimelf damit nicht wirklich zufrieden.

Der TuS spielte eine gute erste Hälfte und kam zu einigen Gelegenheiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. Das Tor schoss Kirchner für die Gäste. Im zweiten Abschnitt hatten beide Mannschaften Chancen dem Spiel eine Richtung zu geben. Ein Elfmeter nach Trikothaltens an Schaller brachte den verdienten Ausgleich für Feuchtwangen. In der turbulenten Schlussphase marschierte je noch ein Spieler runter.

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