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SpVgg Bayreuth II
SC 04 Schwabach
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Die Bilanz gegen die SpVgg Bayreuth II, die vor der vergangenen Saison gemeinsam mit dem SC 04 den Aufstieg in die Landesliga Nordost geschafft hat, ist ausgeglichen. "Leider", muss man aus Schwabacher Sicht anführen. Denn das Hinspiel zu Hause hatten die Nullvierer nach einer überzeugenden Vorstellung mit 6:0 gewonnen. Damals stimmte die Richtung noch an der Nördlinger Straße. Die Vorrunde der vergangenen Saison war überragend. Die Rückrunde indes war zum Vergessen — das 2:1 der Bayreuther Regionalliga-Reserve am vorletzten Spieltag gegen Schwabach war sinnbildlich. Acht der letzten 13 Saisonspiele des SC 04 gingen verloren. Eine Entwicklung, die letztlich Trainer Alexander Maul den Kopf kostete. Am achten Spieltag der aktuellen Saison zogen die Verantwortlichen an der Nördlinger Straße die Reißleine. Wohlgemerkt nach einem Spiel (bei der SG Quelle), das nicht einmal ausgetragen werden konnte. Da lag also einiges im Argen beim SC 04. Der neue Trainer Tobias Ochsenkühn war angetreten, die Schwabacher wieder in ruhigeres Gewässer zu manövrieren. Keine einfache Aufgabe, wie die vergangenen Wochen zeigten. Drei Siege standen drei Niederlagen gegenüber. Wenigstens wurden die Spiele gegen die direkten Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte — gegen Veitsbronn, in Mitterteich und zuletzt gegen die SpVgg Erlangen — gewonnen. Gerade das letzte 2:0 über Erlangen löste beim Aufsteiger eine Reaktion aus. Trainer Stefan Steiner, der die Mannschaft vor wenigen Monaten noch in die Landesliga geführt hatte, hat sein Amt niedergelegt und wurde durch Bernd Fuchsbauer ersetzt. Beim SC 04 wurde zuletzt vieles richtig gemacht. Durch Siege in Mitterteich und zuletzt gegen Erlangen konnten die Schwabacher den Kontakt zu den Mannschaften im Tabellenmittelfeld herstellen. Auch in Buch hatte man bei einer 2:0-Führung lange Zeit den Dreier vor Augen, um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen. Engagiert an der Außenlinie, trieb SC-04-Trainer Tobias Ochsenkühn seine Mannschaft im Spiel gegen Erlangen an. Und er hatte Glück, dass sein Torjäger Okzan Tekdemir im richtigen Moment zwei Mal traf. Samstagnachmittag geht es zur SpVgg Bayreuth II. Auch eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel. Können die Schwabacher den Schwung der letzten Heimsiege diesmal mit in die Oberfranken-Metropole retten, dann sollte es erneut mit einem Dreier klappen. Ein Sieg, der den Abstand zum Tabellenkeller doch spürbar wachsen ließe. Vor dem letzten Vorrunden-Heimspiel gegen Selbitz wäre dies sicherlich ratsam. Zumal die folgenden drei Auswärtsspiele am Stück — in Baiersdorf, zum Rückrundenstart in Feucht und das Nachholspiel bei der SG Quelle Fürth — kein Zuckerschlecken werden dürften. Roland Jainta