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Ein "schweres Stück Arbeit", hatten die Schützlinge von Trainer Christian Springer beim 2:0 am Feiertag zu Hause gegen Ammerthal verrichtet. Für den Ex-Profi war der Erfolg mehr als nur drei Zähler wert, führte er doch seinen Mannen genau vor Augen, mit welchem Handeln sie sich das Leben erleichtern oder verkomplizieren können. Wo unter seiner Leitung manche Einheit im Zeichen der Regeneration stand, sieht Springer vor den zweiten 90 Minuten binnen fünf Tagen keinen Anlass, "uns zu schonen". Kurze Antritte, Zweikämpfe, aber vor allem Ballbesitz-Übungsformen standen auf dem Programm. "Tempowechsel" will der Coach sehen. Personell hat der Jahn seine hartnäckigen Engpässe überwunden. Erstmals standen im Training wieder 16 Feldspieler und zwei Keeper zur Verfügung. Veränderungen im momentan bevorzugten 4-2-3-1-System gibt es keine. Offen ist jedoch die Frage, ob der nach seiner Sperre zurückgekehrte und bei den Laufwegen noch anpassungsbedürftige Wirbelwind Adem Selmani erneut in vorderster Front ins Aufgebot berufen wird. Weil Kapitän Sebastian Schäferlein nach einem neuerlichen Schlag auf das lädierte Sprunggelenk wieder eine Pause droht, könnte ihn Selmani auf dem rechten Flügel ersetzen und Patrick Titzmann die Position des Stoßstürmers vor Andi Mönius einnehmen. Zum bereits dritten Startelf-Einsatz kommt Eigengewächs Dominik Friedrich. Der Rechtsverteidiger-Posten wird frei, da André Jerundow als Vertreter von Firat Güngör (private Verpflichtung) die Seite wechselt. Empfangen wird der Jahn von einem vielversprechend gestarteten Gastgeber, der nach den Aufeinandertreffen mit Eltersdorf und Würzburg zumindest ergebnistechnisch — analog zum Jahn im ersten Durchgang gegen Ammerthal — vom Pfad abgekommen ist. Christian Springer: "Sie spielen eine gute Runde. Wir wollen daher nicht diejenigen sein, die sie zurück in die Spur bringen. Ansbach hat mit Torjäger Kroiß und ihrem Spielmacher zwei Spieler in ihren Reihen, die die Gruppe tragen und unsere besondere Aufmerksamkeit genießen. Im Kollektiv wollen wir beide in den Griff kriegen und sind mittlerweile selbstbewusst genug, die Latte auswärts mal etwas höher zu legen, als nur mithalten zu wollen bei der Mittelfeld-Konkurrenz." Kevin Gudd