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SV Wettelsheim
SV Marienstein
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Für den SV Wettelsheim, der Ende September noch mit einem 4:1-Sieg in Mosbach aufgetrumpft hatte, war der Start in den Oktober bislang alles andere als erfreulich. Erst eine 0:4-Heimniederlage im Derby gegen den TSV 1860 Weißenburg, dann ein ebenfalls recht sang- und klangloses 0:3 in Holzheim. „Das waren zwei schlechte Auftritte“, räumt Trainer Tobias Grimm ein, gibt aber gleich die Marschroute vor: Die englische Woche wollen der Coach und seine Jungs nun unbedingt mit einem Heimsieg abschließen. Von einem erneuten Derby zu sprechen wäre vielleicht etwas übertrieben, immerhin handelt es sich aber um ein weiteres Duell zweier Vereine aus dem Jura-Süden, wenn am Sonntag um 15 Uhr der SV Marienstein seine Visitenkarte auf der Treuchtlinger Bezirkssportanlage abgibt. Die Gäste aus Oberbayern um den Trainer und Ex-Weißenburger Stephan Zengerle stehen mit 19 Punkten auf Rang neun und präsentierten sich bislang sehr auswärtsstark (vier Siege, zwei Niederlagen). Nur der TSV 1860 hat eine bessere Auswärtsbilanz. „Marienstein ist gut drauf und hat auch eine enorme Einzelqualität“, findet auch Tobias Grimm. Er erwartet einen „heißen Tanz“ und fordert von seiner Truppe, dass sie sich wieder auf ihre Grundtugenden besinnt: Einsatz, Kampf und Wille. Nach dem Spiel am Feiertag hatte man ein paar Tage Zeit, um wieder Kraft zu tanken und hofft nun, dass die Rückkehr in die Erfolgsspur gelingt. Mit einem „Dreier“ könnte man nach Punkten mit Marienstein gleichziehen und im Normalfall auch die Abstiegsränge wieder verlassen. Und dafür will der SVW alles in die Waagschale werfen. „Wir wollen Marienstein einholen“, unterstreicht Grimm, der weiter auf den verletzten Torjäger Danny Schupp verzichten muss. Neu auf der Liste steht Maximilian Riehl (Knieverletzung). um