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SC Großschwarzenlohe
TSV Greding
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Es ist üblich, nach einer gewissen Zeit eine Bilanz zu erstellen, dazu werden gerne die ersten 100 Tage herangezogen. Büchenbachs Trainer Martin Bittl und die beiden Gredinger Übungsleiter Tobias Kratzer und Christoph Biedermann üben am Sonntag über diesen Zeitraum ihre Ämter aus. „Ich könnte es mir gar nicht besser vorstellen“, sagt Tobias Kratzer, der den TSV Greding fast über den grünen Klee lobt. „Wir standen schon vor einer Situation, die mit den Umbruch in der Mannschaft brachte. Junge Spieler in den Bezirksfußball zu integrieren, ist eine mächtige Herausforderung. Teilweise war es wie der Wurf ins kalte Wasser, wenn man die Torhüterposition betrachtet. Wir sind eine geschlossene Einheit mit guter Trainingsbeteiligung. Zudem ist unsere Platzierung hervorragend.“ Dass eine schwere Niederlage nicht so leicht aus den Trikots geschüttelt werden kann, hat die Partie gegen Herrieden gezeigt, in der es dem Gegner so erging wie den Gredingern in Aufkirchen. „Jetzt wissen die Herriedener, was es bedeutet, wenn man anrennt und nicht trifft und der Gegner die Tore erzielt. Wenn die Pässe verunglücken, werden wir hektisch und das merkt der Kontrahent. Der geht nämlich ins Pressing und wir bekommen Probleme. Vielleicht waren wir aber auch zu platt. Wir haben am Donnerstag ein Regenerationstraining abgehalten, das dient der Erholung“, so Kratzer. Frisch und ausgeruht sollte man dann auch nach Großschwarzenlohe reisen: „Das wird eine ganz harte Nuss, denn ich habe das Spiel gegen den SV Ornbau kürzlich gesehen. Da ist unglaubliche Qualität vorhanden, vor allem in der Offensive mit Jannik Hettwer und Dustin Koricic. Dazu kommt eine starke Innenverteidigung. Dafür kann man die Defensive über die Außen knacken. Wir müssen uns auf jeden Fall steigern, wenn wir in diesem Spitzenspiel etwas erreichen wollen“, so Kratzer.

Florian Bauer, der Spielertrainer des SC Großschwarzenlohe, der auf Grund eines Bandscheibenvorfalls noch immer zum Zuschauen verurteilt ist, will die Bedeutung dieser Partie nicht überbewerten. Nach wie vor hat er ein waches Auge auf das Treiben in den unteren Tabellenregionen, zumal die Verletztenliste bei seinem Team nicht kleiner werden will. Die Ziele formuliert er eher vorsichtig: „Mit jedem Sieg kommen wir unserem eigentlichen Ziel, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben, einen großen Schritt näher!“ ghi/rj