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Die Heidecker Abwehr muss sich erst wieder finden

Vorschau Kreisliga Süd 9. Spieltag

Der TSV Heideck ist etwas aus dem Tritt geraten. Nach zwei 0:2-Niederlagen will Trainer Jürgen Prüßner gegen Röttenbach am Sonntag, 15 Uhr, zurück in die Spur.

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Hilpoltstein gewann Heideck (in Weiß) zwar in Cronheim, verlor dann aber den Tritt. Nun soll nach zwei Niederlagen gegen Röttenbach wieder ein Dreier her.

 / © Salvatore Giurdanella

Die Leistungsbilanz beim TSV Heideck ist ausgeglichen bei vier Siegen und vier Niederlagen, doch nach dem Geschmack von Trainer Jürgen Prüßner ist sie ganz und gar nicht. Da fällt es auch überhaupt nicht ins Gewicht, dass er nach dem Misserfolg in Barthelmesaurach gegenüber dem gegen Pollenfeld von einer leichten Besserung sprach. „Wir erarbeiten uns schlicht und ergreifend zu wenig Torchancen. Wenn der Gegner in Führung geht, wird es für uns sehr schwierig, um wieder die Balance zu finden. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir in die Abwehr wieder eine grundsolide Ordnung bekommen. Dass wir mit diesem Mannschaftsteil Probleme bekommen werden, war nach den Abgängen im Sommer völlig klar, überraschend war es jedenfalls nicht“, sagt Prüßner. Das Hauptaugenmerk in der Arbeit mit seiner Mannschaft gilt also dem Defensivverbund, der sich mit der zur noch verfügbaren Auswahl an Akteuren einspielen muss. Das ist leichter gesagt als getan, denn einige Spieler suchen immer noch ihren Rhythmus und dadurch fehlt die Bindung zum Spiel selbst. „Ich kann Stammspieler nicht adäquat ersetzen, das ist einfach so und auch das vordergründige Problem. In Barthelmesaurach hat die bessere Mannschaft gewonnen, das müssen wir so akzeptieren, aber wir müssen dieser Tatsache entgegensteuern und zwar sehr, sehr bald.“ Hintereinander zweimal verloren hatte Prüßner in seiner bisherigen Amtszeit nur einmal, nämlich am 18. und 25. September 2016 gegen Freystadt und in Stopfenheim. Jetzt ist es ein zweites Mal geschehen und damit soll die Serie beendet werden, denn im Derby gegen den TSV Röttenbach verlangt der Heidecker Übungsleiter einen Sieg. „Ich kenne Röttenbach und meinen Kollegen Klaus Wachter aus meiner Zeit in Obererlbach. Der Gegner hat bisher Lehrgeld gezahlt und ihm fehlt das Selbstbewusstsein, das uns ja auch abhanden gekommen ist“, sagt Prüßner. Vor knapp drei Wochen gelang dem Aufsteiger der erste Sieg gegen die TSG Ellingen, davor erreichte man am zweiten Spieltag ein 1:1 in Barthelmesaurach, der Rest sind nach Adam Riese sechs Pleiten. Sechs Tore gelangen dem Tabellenvorletzten, 20 Mal schlug es im eigenen Kasten ein, ein Viertel davon im ersten Heimspiel zum Auftakt im Kreisoberhaus gegen die DJK Pollenfeld. Die Abwehr ist mit den Er-Brüdern jetzt vollständig, der Sturm ist auf Suche nach Kreisligaformat. ghi

Nach einer Saison „Auszeit“, in der die TSG Ellingen eine Klasse tiefer spielte, kommt es nun in der Kreisliga Süd wieder zum Derby gegen den FC/DJK Weißenburg. Die Rollen sind dabei klar verteilt: Der FC/DJK ist klarer Favorit, auch wenn die Ellinger beim jüngsten Aufeinandertreffen im Totopokal im August in der zweiten Hauptrunde mit 3:1 in Weißenburg gewonnen haben. Das FC-Team von Trainer Ekrem Soy ist am Sonntag um 15 Uhr Gastgeber und hat am Lehenwiesenweg alle bisherigen fünf Spiele gewonnen. Gemeinsam mit Meckenhausen und Berching führen die Weißenburger (alle 19 Punkte) die Tabelle an. Nun wollen sie natürlich auch gegen den Nachbarn und Aufsteiger aus Ellingen ihren Heimnimbus wahren. Die Gäste hingegen warten nach wie vor auf den ersten Auswärtssieg und sind zuletzt am Tag der Deutschen Einheit mit 1:6 bei der DJK Pollenfeld heftig unter die Räder gekommen. Da ist Trainer Utz Löffler nicht zuletzt als Psychologe gefragt, um seine Jungs wieder aufzurichten. um

Auch die TSG Solnhofen braucht nach dem völlig verkorksten Start mit erst einem Punkt aus acht Spielen dringend Aufbauhilfe. Einmal mehr hoffen die Altmühltaler auf ein Erfolgserlebnis, allerdings kommen die Gäste aus Pollenfeld nach zuletzt sieben Punkten und 10:3 Toren mit breiter Brust und wollen beim Schlusslicht auf keinen Fall patzen. um

Es war vor rund 16 Monaten, als der TSV Berching eine seiner klügsten Entscheidung in puncto Personalpolitik getroffen hat. Seither trainiert Dominik Betz die Bachamer und hat 27 Siege eingefahren. Morgen kann er wegen eines Bänderanrisses wohl nicht mitwirken und wird von der Seitenlinie aus gegen die DJK Limes zuhause den Taktstock schwingen. Es geht dabei um die Tabellenführung, die die punktgleichen Teams aus Meckenhausen und Weißenburg ebenfalls anstreben. Es wäre dann die Position, die Berching in der vergangenen Saison wochenlang innehatte. Die DJK Limes, die den Klassenerhalt über die Relegation schaffte, ist seit vier Spielen erfolglos. gh

"Die Erleichterung war groß, die Stimmung viel besser“, hat Werner Rank nach dem 3:1-Sieg seines SV Cronheim gegen die TSG Solnhofen zufrieden bemerkt. Sonntag um 15 Uhr steht auf dem Weg aus dem Kellerdas schwere Auswärtsspiel beim TV Hilpoltstein auf dem Plan. „Eine spielstarke und laufstarke Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen wird“, sagt SV-Spielertrainer Werner Rank über die Burgstädter (4.). Doch in Cronheim beschäftigen sie sich nach den schwierigen ersten Saison-Wochen lieber mit dem eigenen Team. Denn da hat der Coach eine aufsteigende Tendenz ausgemacht – unabhängig vom wichtigen „Dreier“ gegen Schlusslicht Solnhofen. Vor allem freut sich Rank über mehr personelle Alternativen. „Die verletzten Spieler kommen zurück, werden fitter und die Jungen machen ihre Sache sehr gut“, lobt der 49-Jährige, der diesbezüglich auch an die zweite Mannschaft in der B-Klasse erinnert, die personell aufatmen darf und einen erfreulichen zweiten Platz belegt. So weit ist die erste Garnitur noch lange nicht, sechs Punkte aus acht Spielen bedeuten aktuell einen Relegationsplatz zur Kreisklasse. Aber noch ist die Saison lang, Cronheim will sich nach oben arbeiten. Ein angesetzter Mannschaftsabend im Sportheim mit „Karteln und PlayStation“ (Werner Rank) soll dabei helfen. mho

Der SV Barthelmesaurach hat durch zwei Heimsiege am Stück Anschluss ans Tabellenmittelfeld gefunden. Am Sonntag geht es nach Absberg an den Großen Brombachsee. Bestimmt nicht zum Sightseeing — vielmehr ist dort harte Arbeit nötig, um mit einem weiteren Erfolgserlebnis die Heimreise anzutreten. Der Aufsteiger TSV Absberg ist Tabellenfünfter, hat schon zwei Punkte mehr auf seinem Konto als der SVB.

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