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TSV Heideck
TSV Röttenbach bei Roth
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Die Leistungsbilanz beim TSV Heideck ist ausgeglichen bei vier Siegen und vier Niederlagen, doch nach dem Geschmack von Trainer Jürgen Prüßner ist sie ganz und gar nicht. Da fällt es auch überhaupt nicht ins Gewicht, dass er nach dem Misserfolg in Barthelmesaurach gegenüber dem gegen Pollenfeld von einer leichten Besserung sprach. „Wir erarbeiten uns schlicht und ergreifend zu wenig Torchancen. Wenn der Gegner in Führung geht, wird es für uns sehr schwierig, um wieder die Balance zu finden. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir in die Abwehr wieder eine grundsolide Ordnung bekommen. Dass wir mit diesem Mannschaftsteil Probleme bekommen werden, war nach den Abgängen im Sommer völlig klar, überraschend war es jedenfalls nicht“, sagt Prüßner. Das Hauptaugenmerk in der Arbeit mit seiner Mannschaft gilt also dem Defensivverbund, der sich mit der zur noch verfügbaren Auswahl an Akteuren einspielen muss. Das ist leichter gesagt als getan, denn einige Spieler suchen immer noch ihren Rhythmus und dadurch fehlt die Bindung zum Spiel selbst. „Ich kann Stammspieler nicht adäquat ersetzen, das ist einfach so und auch das vordergründige Problem. In Barthelmesaurach hat die bessere Mannschaft gewonnen, das müssen wir so akzeptieren, aber wir müssen dieser Tatsache entgegensteuern und zwar sehr, sehr bald.“ Hintereinander zweimal verloren hatte Prüßner in seiner bisherigen Amtszeit nur einmal, nämlich am 18. und 25. September 2016 gegen Freystadt und in Stopfenheim. Jetzt ist es ein zweites Mal geschehen und damit soll die Serie beendet werden, denn im Derby gegen den TSV Röttenbach verlangt der Heidecker Übungsleiter einen Sieg. „Ich kenne Röttenbach und meinen Kollegen Klaus Wachter aus meiner Zeit in Obererlbach. Der Gegner hat bisher Lehrgeld gezahlt und ihm fehlt das Selbstbewusstsein, das uns ja auch abhanden gekommen ist“, sagt Prüßner. Vor knapp drei Wochen gelang dem Aufsteiger der erste Sieg gegen die TSG Ellingen, davor erreichte man am zweiten Spieltag ein 1:1 in Barthelmesaurach, der Rest sind nach Adam Riese sechs Pleiten. Sechs Tore gelangen dem Tabellenvorletzten, 20 Mal schlug es im eigenen Kasten ein, ein Viertel davon im ersten Heimspiel zum Auftakt im Kreisoberhaus gegen die DJK Pollenfeld. Die Abwehr ist mit den Er-Brüdern jetzt vollständig, der Sturm ist auf Suche nach Kreisligaformat. ghi