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Post und die Quelle machen das Rennen

Burgpokal Zwischenrunde, Gruppe 4

Kreisligist Post SV Nürnberg und Landesligist SG Quelle Fürth komplettieren das Feld der Burgpokal-Finalisten. Sie setzten sich am Dienstagabend in der Zwischenrunde 4 durch. Gemeinsam mit dem TSV Johannis 83, der DJK Falke, dem FC Serbia, dem SV Hagenbüchach, Türkspor Nürnberg und dem TSV Buch kämpft das Duo nun am Samstag um den Titel. Früh schon kristallisierte sich dabei am Berliner Platz ein Dreikampf um die beiden Finalplätze heraus, letztlich hatte der FSV Stadeln gegenüber der Konkurrenz das Nachsehen. Burgfarrnbach und die SG 83, die mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft antrat, strichen schon nach drei Niederlagen aus den ersten drei Partien das Segel.

Riecht nach Foul: Stadelns Angelo Walthier mit dem Trikottest gegen Tobias Särchinger (Quelle). 

 / © Zink/WoZi

Gruppe 4

In einer Gruppe auf gutem Niveau startete die Quelle aus Fürth (der Landesligist coachte sich weitgehend selbst, Trainer Patrick Frühwald verfolgte das Geschehen von der Tribüne aus) mit einem knappen 3:2-Sieg. Im Duell mit dem FSV Stadeln brachten Lucas Würkert und Nino Seiler die SG früh in Front, ehe Tobias Lennert und Neuzugang Pascal Worst für das Team, das in Abwesenheit von Trainer Manfred Dedaj von Bernd Mielack betreut wurde, ausglichen. Der Siegtreffer durch Christopher Menz fiel erst kurz vor Ende, zuvor traf Worst vor dem leeren Tor nur den Pfosten. Der Landesligist hatte individuelle Klasse in seinen Reihen, erarbeitete sich in Folge auch gegen Burgfarrnbach und die SG 83 je drei Punkte, ohne dabei aber zu glänzen. Selbst mit neun Punkten aus drei Partien war es erst das anschließende 4:2 des Post SV gegen Stadeln, das das sichere Weiterkommen für die Quelle bedeutete - und das ohnehin alle relevanten Entscheidungen besiegelte. Lange blieb es torlos, bevor Worst den FSV, der ein ebenso würdiger Vertreter beim Finalturnier gewesen wäre, in Führung brachte. Post-Urgestein Stefan Kühnlein egalisierte zwar umgehend, Aljoscha Schnierstein sorgte mit seinem dritten Tagestreffer dann für die erneute Führung des Bezirksligisten. Nun war Feuer in der Partie. Mit einem Doppelschlag von Arthur Luft und Julius Nestle aber drehte Post die Partie noch in den Schlussminuten, Oguz Pirdal machte in Überzahl (Roman Mersch hatte Gelb-Rot gesehen) gegen den ins Risiko gehenden FSV den Deckel dann drauf. 

Der Kreisligist zeigte zuvor schon, dass er an diesem Tag das Final-Ticket wollte. In Abwesenheit von Trainer Mario Bierbrauer von Andi Niklaus gecoacht, gewannen engagierte Poster ihr erstes Spiel gegen Ligarivale Burgfarrnbach, der mit einer gemischten Truppe antrat, erst durch einen Treffer kurz vor dem Ende: Tim Niklaus war der Schütze. Es folgte ein 2:0 über die SG 83 (Tore: Bitoulas, Bataev). Da der abschließende Vergleich zwischen der SG Quelle und dem Post SV, der in der Liga gegen den Abstieg kämpft, keinen Sieger fand und 1:1 endete, qualifizierten sich beide Teams unbesiegt für den Burgpokal. In der Tabelle gab die um einen Treffer bessere Tordifferenz den Ausschlag zu Gunsten der Nürnberger, deren frühen Führungstreffer durch Pirdal SG-Akteur Tobias Särchinger im weiteren Verlauf egalisierte. Der Abend verlief insgesamt sehr fair - es wurde kein einziger Straf-Zehnmeter verhängt.

>>> Zu den Bildern der Partie SG 83 gegen Stadeln

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