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Effektive Raitersaicher vermasseln Sportmeilen-Premiere

Kreisliga 2 7. Spieltag, Samstag

Die Eröffnung der Sportmeile hatten sich die Fußballer des Tuspo Roßtal sicherlich anders vorgestellt. Safak Cetin, dem das Premierentor auf der neuen Anlage gelang, Florian Müller und zweimal Dietmar Kusnyarik bei einem Gegentreffer von Denis Stühler schossen einen 4:1-Derbysieg für den SV Raitersaich heraus. Im anderen Spiel zwischen der Turnerschaft Fürth und dem SC Germania setzte sich die Heimelf ebenfalls mit 4:1 durch.

TSV Roßtal wird der Verein künftig heißen - am Samstag wurde die Sportmeile feierlich eröffnet.

 / © Berny Meyer

Die Gäste aus Raitersaich zeigten sich zu Beginn gnadenlos effizient. Nachdem Dominik Wolf (11.) und Nicklas Mützer (16.) der Führungstreffer nicht gelingen wollte, machten es die Gäste besser. Dietmar Kusnyarik setzte sich im Luftkampf gegen den herausgeeilten Tuspo-Keeper Nico Albert durch und leitete den Ball zu Safak Cetin weiter, der mithilfe der Unterkante der Latte das Premierentor auf der Sportmeile erzielte (17.). Nur eine Minute später beendete Florian Müller nach Vorlage von Dietmar Kusnyarik seine Torflaute aus der Drehung heraus. Roßtal hatte sich für die zweite Hälfte einiges vorgenommen, doch die erste Chance hatten wieder die Gäste, als Müller fulminant das Lattenkreuz anvisierte (48.). Vier Minuten später konnte Wolf SVR-Keeper Patrick Gutierrez Gomez nicht überwinden. Nach einer knappen Stunde wurde Patrick Luger gefoult, der gute Sven Bode ließ den Vorteil laufen und Kusnyarik feuerte aus 18 Metern ab. Mit einem Lattenkuss fand der Ball den Weg ins Tor (57.). Kurzzeitig keimte noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern auf, als Joker Denis Stühler nach Unstimmigkeiten in der SVR-Abwehr verkürzte (74.), doch Kusnyarik erstickte diese im Keim, als er nach der vierten Steinlein-Ecke in Folge per Kopf den Endstand herstellte.

Nach einer torlosen ersten Hälfte, die bis auf Tolga Tokers Lattentreffer keinen Aufreger zu bieten hatte, fielen die fünf Treffer in der zweiten Halbzeit. Den Anfang machte Yasin Kaya, der eine Flanke von Ex-Germane Tanju Tekin per Kopf verwertete. Nach einer guten Stunde tanzte Deniz Arici auf der linken Seite gleich vier Gegenspieler aus und schloss ins lange Eck ab. Marco Seinil sorgte in der 69. Minute nach einer Ecke von Tarik Toksöz per Kopf für den Anschluss. Die Hoffnungen auf einen Zähler für die Germanen zerstreute Akin Bölük nur drei Minuten später, der einen schön vorgetragenen Angriff nur noch über die Linie drücken musste. Für das Endergebnis von 4:1 sorgte schließlich Tekin. Der ausgemachte Standardspezialist verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel (82.).

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