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TSV Burgfarrnbach
SV Eyüp Sultan
15.
30.
45.
60.
75.
90.

12:2 Tore, sechs Punkte: das ist die Bilanz des TSV Burgfarrnbach in den vergangenen beiden Partien. Die Talsohle ist für Coach Uwe Neunsinger deswegen aber noch nicht durchschritten. "Das 6:0 gegen Germania kann man nicht werten. Da war der Gegner einfach zu unterlegen. Gegen Falke sind wir in der ersten Halbzeit in den alten Trott verfallen und wir haben ohne Druck gespielt." In der Halbzeitansprache hat Neunsinger nach dem 0:2-Pausenrückstand dann offensichtlich die richtigen Worte gefunden und mit Gerein und Schmidt das richtige Personal gebracht. Fünf Tore gingen auf das Konto der beiden Joker, womit sie den 6:2-Sieg quasi im Alleingang auf den Weg brachten. "In der zweiten Hälfte gab es von uns mehr Attacke und wir haben aggressiver gespielt. Positiv ist, dass wir das erste Mal in dieser Saison einen Rückstand in einen Sieg gedreht haben." Einen Selbstläufer erwartet er deshalb trotzdem nicht, wenn es gegen die Sultane geht. "Sie stehen nach dem Trainerwechsel kompakter. Allein deshalb sind sie gefährlich, weil sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Wir dürfen sie auf jeden Fall nicht in ihr Spiel kommen lassen." Eyüp-Coach Emrah Cetin belegt mit seinen Sultanen den ersten Abstiegsplatz. "Geplant waren nach dem Spiel gegen Johannis 88 vier Punkte in den kommenden drei Spielen, damit wären wir noch im Soll." Gegen Eibach gab es beim 2:0 einen Dreier und gegen Wacker setzte es eine 0:3-Pleite, sodass noch ein Punkt in Burgfarrnbach fehlt, um die Rechnung aufgehen zu lassen. "Aber unsere Situation verschlechtert sich nach jedem Spiel", spielt er auf die steigende Tendenz an verletzten Spielern an. "Dagegen holten die Bären in den letzten zwei Spielen sechs Punkte mit 12:2 Toren. Mit einem Trainerfuchs haben sie die kleine Krise raffiniert hinter sich gebracht. Das wird happig", schiebt Cetin die Favoritenrolle ganz klar in Richtung Burgfarrnbach. "Um dort zu punkten, brauchen wir Kraft, Verstand und ein Quäntchen Glück."