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Einige Entscheidungen in den Spielklassen des Altkreises Neumarkt offen - 02.06.2012 06:00 Uhr

Nicht das Hütchenspiel bereitet Markus von Aufsess Sorgen, sondern das Gitarrenspiel. Der Trainer des TSV Feucht könnte mit seiner Mannschaft dasselbe Erlebnis haben wie sein Vorgänger Kalle Friebel anno 2007, als seine Kicker nach einem Wochenende bei „Rock im Park“ das letzte Punktspiel gegen den bereits abgestiegenen FC Süd 1:2 vergeigten und nach einer Hitzeschlacht in der Relegation abstiegen. Unterschied nach fünf Jahren: Diesmal sind noch zwei Spiele offen, die Relegation ist fast sicher, aber es droht der Direktabstieg, wenn das Duell in Pyrbaum verloren geht.

Nicht das Hütchenspiel bereitet Markus von Aufsess Sorgen, sondern das Gitarrenspiel. Der Trainer des TSV Feucht könnte mit seiner Mannschaft dasselbe Erlebnis haben wie sein Vorgänger Kalle Friebel anno 2007, als seine Kicker nach einem Wochenende bei „Rock im Park“ das letzte Punktspiel gegen den bereits abgestiegenen FC Süd 1:2 vergeigten und nach einer Hitzeschlacht in der Relegation abstiegen. Unterschied nach fünf Jahren: Diesmal sind noch zwei Spiele offen, die Relegation ist fast sicher, aber es droht der Direktabstieg, wenn das Duell in Pyrbaum verloren geht. © Götz


Die EKSG Rummelsberg hat es in der A-Klasse selbst in der Hand, zumindest den Direktabstieg zu verhindern. Während in der B-Nord 1 der SV Unterferrieden 2 nach einem 1:0 in Höhenberg die Meisterschaft feiert, hofft in der B2 der SC Eismannsberg auf Platz zwei und den Einzug in die Aufstiegsrunde zur A-Klasse.

Im Zweikampf um die Meisterschaft der Kreisliga Ost geht der FC Schwand mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Holzheim auf die Zielgerade. Die Elf des Altdorfer Ex-Trainers Markus Mühling steht beim TSV Wolfstein vor einer unangenehmen Auswärtshürde, die zur Stolperfalle werden könnte. Auf Schützenhilfe des Stadtrivalen hofft der FC Holzheim, der mit dem SV Mühlhausen, der das Klassenziel erreicht hat, keine Probleme bekommen sollte, als Sieger vom Platz zu gehen.

Am anderen Ende der Tabelle stehen mit Herrnsberg und Litzlohe zwei Absteiger fest. Der dritte könnte sich im direkten Duell zwischen dem TSV Pyrbaum und TSV Feucht herauskristallisieren. Pyrbaum ist zum Siegen verdammt, um die Entscheidung bis zum letzten Spieltag offen zu halten.

Die Elf von Spielertrainer Markus von Aufsess selbst hat fünf Punkte Rückstand auf den SV Rasch und kann noch mit viel Glück die Abstiegsrelegation umgehen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg in Pyrbaum und dass Rasch in Lauterhofen nicht gewinnt. In diesem Fall bliebe die Entscheidung bis zum letzten Spieltag offen. Andernfalls wäre die Engelhardt-Elf durch und Feucht hätte schon vor dem letzten Spieltag Klarheit, dass es in die Relegation muss.

Der TSV Ochenbruck will bei der DJK Berg an die Erfolge der letzten Wochen anknüpfen – sieben Punkte in den letzten drei Spielen – und seinem scheidenden Trainer Michael Scherbel den Abschied noch mit ein paar Siegen versüßen.

Kreisklasse Nord

Macht der TSV Burgthann in Oberwiesenacker sein Meisterstück? Ein Punkt reicht der Herzig-Elf, die zwischendurch der Konkurrenz mit 14 Punkten enteilt war, um endlich ins Ziel zu kommen. Verfolger Henger SV kann seinerseits mit einem Sieg bei der Reserve des FC Holzheim Platz zwei vor dem spielfreien FSV Oberferrieden klar machen.

Der SV Unterferrieden war im Kampf um den Klassenerhalt in einer wegen einer Hochzeit vorgezogenen Partie bereits am Freitag-Abend beim SV Höhenberg gefordert. Ein Sieg auf „Höhe 111“ wäre nach der Talfahrt der Rückrunde ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt.

Darüber hinaus setzt das Team vom Röthweiher auf die Reserve des TSV Ochenbruck. Diese gastierten in einem Schlüsselspiel, das am vorletzten Spieltag alles entscheiden kann, beim Tabellenvorletzten FC Sindlbach. Den „Ochis“ reicht dabei ein Punkt, um ans rettende Ufer zu gelangen. Ein Sindlbacher Sieg würde dagegen die Entscheidung bis zum letzten Spieltag vertagen und auch Unterferrieden selbst im Falle eines Sieges weiter zwischen Hoffen und Bangen schweben lassen.

Der SV Moosbach ist längst durchs Raster gefallen. Auf seiner Abschiedstour aus der Kreisklasse ist im letzten Heimspiel der FC Altdorf zu Gast.

A-Klasse Nord

Zwei Spiele, in denen sich das Schicksal der EKSG Rummelsberg entscheiden kann, prägen den vorletzten Spieltag der A-Klasse Nord. Die „Eichkreuzler“ haben Stöckelsberg (5.) zu Gast, gegen den trotz der Schwere der Aufgabe ein Sieg ein unbedingtes Muss ist.

Darüber hinaus hofft die EKSG auf Nachbarschaftshilfe der „Zweiten“ des TSV Winkelhaid in Wolfstein. Kommen die beiden Wunschergebnisse zustande, sind die Eichkreuzler von Wolfstein nicht mehr vom drittletzten Platz zu verdrängen und bekämen die Chance, über die Relegation den Abstieg zu verhindern.

B-Klasse Nord

Während die „Erste“ noch kräftig zittert, feiert die zweite Mannschaft des SV Unterferrieden Meisterschaft und Aufstieg in die A-Klasse. Ein 1:0 in der ebenfalls vorgezogenen Partie in Höhenberg machte am Donnerstag-Abend den Titelgewinn perfekt.

In einem mit viel Einsatz geführten Spiel, bei dem sich keines der beiden Teams entscheidende Vorteile verschaffte, setzte Andreas Oppel mit seinem „Goldenen Tor“ nach einer Stunde den Matchpoint.

Noch zwei entscheidende Spiele hat der SC Eismannsberg in der B2 vor sich. In der vorletzten Runde gastiert der SCE (44 Punkte) beim Tabellennachbarn TSV Pyrbaum 2 (45). Beide haben noch Chancen auf Platz 2. Diesen hält momentan noch die „Dritte“ des SV Seligenporten, die 48 Punkte auf dem Konto, die Saison aber bereits abgeschlossen hat.

Der FV Röthenbach hat im letzten Heimspiel die Reserve des Kreisliga-Spitzenreiters FC Schwand zu Gast. 

mk

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