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Casting mit Rahn und Dorda

SpVgg II spielt 1:1 gegen Frankfurt – Holt Hasenhüttl noch mehr Fürther nach Aalen? - 20.05.2012 18:41 Uhr

Unter "Beobachtung: Christian Dorda (rechts).

Unter "Beobachtung: Christian Dorda (rechts). © Sportfoto Zink


Der gute sechste Rang in der Abschlusstabelle sowie der inoffizielle Titel des besten bayerischen Nachwuchsteams, war der Kleeblatt-Reserve schon vorher nicht mehr zu nehmen gewesen.

Mit Christian Rahn und Christian Dorda waren etwas überraschend noch einmal zwei Lizenzspieler in die Anfangsformation berufen worden. Der Grund: Auf der Tribüne saßen Beobachter einiger Vereine, die Interesse an einer Verpflichtung der beiden Linksfüßler bekundet hatten. Darunter Ralph Hassenhüttl, von 2000 bis 2002 selbst SpVgg-Profi und mittlerweile Trainer von Zweitligaaufsteiger VfR Aalen. Der 44-jährige Österreicher war bereits vor Wochenfrist an seiner ehemaligen Wirkungsstätte fündig geworden, als er Keeper Jasmin Fejzic unter Vertrag genommen hatte.

Rahn und Dorda hinterließen beim für sie organisierten Casting einen guten Eindruck und trugen ihren Teil dazu bei, dass die Fünfstück-Elf eine ihrer stärksten Saisonleistungen zeigte. Die rasante und auf hohem technischem Niveau ablaufende Begegnung sah zunächst überlegene Gäste, die es versäumten, aus ihren guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Die Fürther Führung, von Kapitän Florian Bauer nach einer Ecke von Maximilian Welzmüller per Kopf erzielt, kam etwas überraschend.

In der zweiten Halbzeit verdienten sich die Weiß-Grünen ihren Vorsprung nachträglich, mussten aber nach einer Stunde den Ausgleich durch Elia Soriano hinnehmen. Frankfurts Schlussmann Mario Miltner verhinderte anschließend mit tollen Reaktionen bei Kopfbällen von Matthias Katerna (66.) und Benjamin Maas (89.) einen erneuten Rückstand. Dazwischen war Ilir Azemi auch noch an der Latte gescheitert (70.).

Regionalliga Bayern kommt

Für die technisch beschlagenen Hessen war es der vorerst letzte Auftritt in hiesigen Gefilden. Im nächsten Spieljahr wird die Regionalliga Süd nach vier Jahren durch die neue Regionalliga Bayern abgelöst. Zu den bisherigen bayerischen Teams in der vierthöchsten Spielklasse kommen dann die in der Bayernliga auf den ersten neun Rängen notierten Klubs, sowie drei weitere Teilnehmer aus einer Qualifikationsrunde mit den dahinter liegenden Vereinen und sechs Landesligisten. Dazu haben Viktoria Aschaffenburg (Hessen) und der FV Illertissen (Baden-Württemberg) auf Antrag den Landesverband gewechselt.

Ob die Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten noch optimal gefördert werden können, wenn es gegen den TSV Rain am Lech, TSV Buchbach oder einen der beiden mittelfränkischen Vertreter SV Seligenporten oder SC Eltersdorf geht, ist noch offen. „Es wird auf jeden Fall eine etwas andere Art von Fußball geben“, blickt Alfred Hörtnagl, Koordinator des Kleeblatts, vielsagend in die Zukunft.

Fürth: Rachner; Buttenhauser, Maas, Rahn, Dorda – Strangl, Welzmüller, F. Bauer, Bichler (82. Trunk) – Azemi, Katerna (75. Akbulut)

Tore: 1:0 F. Bauer (36.), 1:1 Soriano (60.) - Schiedsrichter: Bärmann (Leipzig) - Zuschauer: 200 

thos

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