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Ebermannstadt will noch viele Beine stellen

Fußball, A-Klasse 3: Spitzenreiter Reuth will am Samstag in Ebermannstadt nicht auf die Nase fallen - 12.05.2012 06:00 Uhr

Der TSV Ebermannstadt (weißes Trikot) könnte in dieser Saison noch zum Zünglein an der Waage werden in Sachen Meisterschaft — dabei können die „Ebser“ selbst nicht mehr ganz oben mitspielen.

Der TSV Ebermannstadt (weißes Trikot) könnte in dieser Saison noch zum Zünglein an der Waage werden in Sachen Meisterschaft — dabei können die „Ebser“ selbst nicht mehr ganz oben mitspielen. © Ralf Rödel


Auch am letzten Spieltag mischt Ebermannstadt somit indirekt in der Meisterfrage mit, denn dann heißt der Gegner Wolfsberg, das momentan punktgleich mit Reuth auf Rang 2 steht.

Reuth holte sich durch einen 11:0-Kantersieg die Tabellenführung aufgrund des besseren Torverhältnisses zurück, nachdem sie zuvor die bislang einzige Woche dieser Saison nicht ganz oben gestanden hatten.

„Vielleicht kam der Dämpfer genau zur richtigen Zeit“, überlegt Reuths Trainer Uwe Schick. „Das ist keine Frage fehlender Qualität, sondern eine der Einstellung gegen vermeintlich leichte Gegner.“

Das habe er seinen Mannen, die immerhin noch ungeschlagen sind, mit auf den Weg gegeben. Zumindest kann Schick ohne Ausfälle aus dem Vollen schöpfen: „Wir haben unsere Punkte bisher als Mannschaft geholt, auch wenn gelegentlich einzelne Spieler herausstechen. Wir haben auch vor Ebermannstadt keine Angst.“

Doch auch Ebermannstadt kann eine beeindruckende Serie von zuletzt zehn Siegen in Folge aufweisen. Das seit der Winterpause installierte Trainer-Duo Alexander Kraus und Dominik Beierlorzer hat bislang alle seine Partien gewonnen.

„Wir haben nicht den Druck wie Reuth, das bei uns gewinnen muss, um vorne zu bleiben. Aber wir sind motiviert genug, um unsere Serie nicht abreißen zu lassen“, so Kraus. „Wir haben eine gute Mischung mit wenigen erfahrenen Spielern und einer prima Stimmung.“

Die personelle Lage ist gut, lediglich Johannes Brütting wird fehlen. Auch Beierlorzer habe erst ein einziges Mal für 20 Minuten im Tor aushelfen müssen, da dem Nachwuchs das Vertrauen geschenkt werden soll: „Vielleicht gelingt es tatsächlich, den Reuthern ein Bein zu stellen und ihnen die erste Niederlage beizubringen. Wenn nicht, wäre es auch kein Beinbruch“, sagt Alexander Kraus.

Dazu, ob es das Trainerduo Kraus/Beierlorzer beim TSV kommende Saison weiterhin geben wird, hält sich Kraus bedeckt: „Wenn wir unsere Spiele gewinnen, spricht das für sich. Wir gehen davon aus, dass der Verein demnächst auf uns zukommt. Klar ist aber auch: Uns gibt es nur im Doppelpack.“ 

LEO HÜHNLEIN

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