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„Eine ganz neue Herausforderung“

Ahmet Koc, der Trainer des SC 04 Schwabach, freut sich auf die Landesliga Mitte - 16.06.2012 07:00 Uhr

In Schwabach kein Unbekannter. Serdar Gündogan ist für die DJK und den SC 04 zum Einsatz gekommen. Zuletzt kickte er einige Jahre beim FSV Erlangen-Bruck in der Bayernliga.

In Schwabach kein Unbekannter. Serdar Gündogan ist für die DJK und den SC 04 zum Einsatz gekommen. Zuletzt kickte er einige Jahre beim FSV Erlangen-Bruck in der Bayernliga. © Zink


Im Sog einer rasanten Aufstiegsfahrt spülte es auch den SC 04 Schwabach als Tabellendritten der Bezirksoberliga Mittelfranken in diese sechste Spielklassenebene. 92 Landesligisten mussten in den vergangenen Wochen in die fünf Ligen aufgeteilt werden — eine Aufgabe, welche sich die Verbandsoberen ursprünglich wesentlich leichter vorgestellt hatten, die jedoch einiges an Überzeugungsarbeit bei den Vereinen nach sich zog.

Vor allem in Mittelfranken machte sich Unmut breit — so lange, bis sich die Vereinsvertreter vom Glauben an eine mit fast ausschließlich mittelfränkischen Mannschaften besetzte Landesliga Mitte verabschiedet hatten. Ahmet Koc, der Trainer des SC 04 Schwabach, konnte die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen: „Eine Liga mit ausschließlich mittelfränkischen Mannschaften wäre doch nichts anderes gewesen, als eine etwas bessere Bezirksoberliga, so aber freue ich mich auf eine ganz neue Herausforderung. Vor allem für meine Jungs freue ich mich, sie dürfen jetzt in einem ganz neuen Umfeld Fußball spielen.“

Statt ASV Vach, FSV Stadeln oder SG Quelle Fürth heißen die Gegner eben 1. FC Schwarzenfeld, TSV Bogen oder 1. FC Bad Kötzting. Sicherlich sind die Reisen dorthin nicht mehr ganz so billig, aber der sportliche Reiz ist dafür um so höher. Bleibt also zu hoffen, dass die heimischen Fans dies genauso sehen und zahlreich zu den Heimspielen kommen.

Dass die sportlichen Voraussetzungen für einen attraktiven Fußballnachmittag oder -abend stimmen, dafür müssen natürlich Trainer und Mannschaft sorgen. Seit Montag sind die Schwabacher wieder in der Vorbereitung. Parallel dazu wird derzeit an der Nördlinger Straße noch akribisch am Kader gearbeitet. Vor allem in der Offensive drückt der Schuh noch gewaltig, zumal sich der erfolgreichste Torschütze des SC 04 in der abgelaufenen BOL-Saison, Stefan Struller, Richtung SV Seligenporten verabschiedet hat. Auch Felix Hintersteiner, der zum Ligarivalen TSG 08 Roth gewechselt ist, hatte seine stärken eher im Spiel nach vorne. Franz Feßmann zog es nach nur einem halben Jahr beim SC 04 wieder fort. Er kickt künftig für den TSV Neustadt/Aisch in der Landesliga Nordost. Marcel Kraft schloss sich dem Bezirksliga-Aufsteiger 1. FC Schwand an und wo Öczan Gündogan künftig spielen wird, steht noch nicht fest.

Diesen fünf Abgängen standen vorerst fünf Neuzugänge gegenüber, von denen zwei — die Mittelfeldspieler Marcel Cords und Florian Dzijailo (Studium in Jena) — eher Heimkehrer und eigentlich keine klassischen Neuzugänge sind. Während Christian Wölfel (vom TSV Kornburg) und Aleksander Sekulic (ASV Neumarkt) noch keine Verbindung nach Schwabach hatten, hat auch Serdar Gündogan (zuletzt beim Bayernligisten FSV Erlangen-Bruck) bereits das Trikot des SC 04 getragen. Auf diesem wird übrigens ab der neuen Saison der Name des neuen Trikotpartners „Feser“ prangen.

Tekdemir ist zurück

Am Freitagmittag haben die Schwabacher ihren sechsten Neuzugang verpflichtet. Vom SV 73 Süd Nürnberg kehrt Okcan Tekdemir zurück. Der offensive Mittelfeldspieler, der in der Saison 2010/11 mit seinen 12 Toren den SC 04 nach der Winterpause aus einer misslichen Situation im BOL-Tabellenkeller geschossen hatte, wollte sich zwar dem Regionalligisten VFC Plauen anschließen, machte jedoch einen Rückzieher.

Die ersten Tests: Samstag, 23. Juni, 18 Uhr, SC 04 – SV Traßlberg (Kreisklasse Amberg/Weiden), Sonntag, 24. Juni, SC 04 – TuS Feuchtwangen, Sonntag, 1. Juli, 17 Uhr, Cagrispor Nürnberg – SC 04, Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr, SC 04 – ASV Neumarkt. 

ROLAND JAINTA

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