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Ende einer Sensationssaison im Kloster

Bayernliga: SV Seligenporten am Freitag gegen Haching II - 17.05.2012 07:30 Uhr

Karsten Wettberg.

Karsten Wettberg. © Fritz-Wolfgang Etzold


Die Partie wurde auf Wunsch von Unterhaching bereits auf den Freitagabend vorverlegt. Da dieses Spiel keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Liga hat, hat auch der Verband zugestimmt. Dem SVS war’s egal: „Spielen wir eben am Freitagabend“, so Trainer Karsten Wettberg.

Überhaupt sieht Wettberg mehr das große Ganze: „Das ist eine sensationelle Saison. Zusammen mit dem Titel des Bayerischen Hallenmeisters ist das die erfolgreichste Spielzeit in der Geschichte des SVS. Keiner, der hier dabei war, wird das je wieder vergessen.“ Und so ist nach dem Spiel auch eine „kleine Feier mit einem Essen und ein paar Geschenken“ geplant.

Doch davor das letzte Spiel der Bayernligasaison 2011/12: „Und hier wollen wir zum Abschluss freilich einen Sieg vor heimischem Publikum.“ Dass das möglich ist, davon ist Wettberg überzeugt, auch wenn der Gegner eine „Wundertüte“ sei: „Man weiß nie, mit welcher Aufstellung Unterhaching aufläuft. Ich habe die Mannschaft in den vergangenen Wochen mehrmals beobachtet, immer war es eine andere Aufstellung, aber immer war es eine gute Mannschaft. Letztlich weiß man erst am Tag des Spiels, dann, wenn der Spielerbogen ausgefüllt ist, wer aufläuft. Haching hat einen großen Kader mit viel Qualität.“

Allerdings konzentriert sich der SVS-Trainer viel mehr auf seine eigenen Spieler. Schon vor dem Termin beim Bürgermeister für den Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Pyrbaum, hat sich Wettberg seine Spieler zur Seite genommen. „Ich habe ihnen klar gemacht, dass sie in dieser Zusammensetzung nie wieder zusammenspielen werden. Es ist das letzte Spiel einer langen und fantastischen Saison. Das sollte Motivation genug sein.“ Dass ein Spieler mit seinen Gedanken zu früh beim Feiern ist, befürchtet der Trainer nicht. „Wer keine Lust hat, soll das sagen.“

Knorr geht nach Hof

Definitiv verabschiedet werden am Freitag die beiden Spieler Christian Knorr und Fabian Dietz. Knorr wechselt zu Bayern Hof. „Der Ruf des Geldes hat ihn wohl gelockt“, so Wettberg. Dietz geht nach Eichstätt.

„Wir werden sicherlich auf der Torwartposition noch mindestens einen Mann verpflichten, der Regionalliganiveau hat.“ Und das auch, obwohl es bei Stammtorwart Dominik Brunnhübner danach aussieht, als ob er eine weitere Saison im „Kloster“ bleibt. „Wir sind uns nahezu einig“, so Wettberg. 

mem

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