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Kicker des SC Großschwarzenlohe gestählt im Abstiegskampf

Herbert Schötterl und seine Jungs gehen die neue Bezirksliga-Saison mit großer Zuversicht an - 21.07.2012 06:00 Uhr

Die Verantwortlichen des SCG und die vier Neuzugänge — von links: Trainer Herbert Schötterl, Rodolfo Dario Gallardo Yances, Sven Kiefer, Benny Taff, Jhony Quinones, Abteilungsleiter Udo Wörlein und Spielleiter Robert Pcibil.

Die Verantwortlichen des SCG und die vier Neuzugänge — von links: Trainer Herbert Schötterl, Rodolfo Dario Gallardo Yances, Sven Kiefer, Benny Taff, Jhony Quinones, Abteilungsleiter Udo Wörlein und Spielleiter Robert Pcibil. © Jainta


Mit nahezu unverändertem Spielerkader — vier Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber — wollen es die Kicker des SCG in der Saison 2012/13 erst gar nicht so weit kommen lassen und bereits von Beginn an die Weichen auf eine ruhigere Spielzeit stellen. Was Herbert Schötterl so zuversichtlich macht: „Wir kennen uns aus im Abstiegskampf — aus der vergangenen Saison sind wie gestählt herausgegangen.“

Auch Spielleiter Robert Pcibil und Abteilungsleiter Udo Wörlein ist nicht bange vor der neuen Saison. Zwar hätten sie den Spieler Roland Stankalla, der zum TSV 04 Feucht wechselte, gerne behalten, doch der bestehende Kader — eine gesunde Mischung aus routinierten Akteuren und jungen Talenten — sollte in der Lage sein, die Ziele umzusetzen. Von den Neuzugängen erwarten beide ein Menge, obwohl sie kaum über Bezirksligaerfahrung verfügen. „Aber in ihren Mannschaften zählten sie zu den Leistungsträgern“, geht Robert Pcibil fest davon aus, dass der eine oder andere der Neuen den Sprung schaffen kann.

In den sechs Spielen der vergangenen Saison konnte Trainer Herbert Schötterl der Mannschaft seine Spielphilosophie natürlich noch nicht komplett vermitteln. „Da musste ich alles dem Ziel Klassenerhalt unterordnen“, sagte er. Aber in der Vorbereitung auf die neue Saison hat er bereits versucht, der Mannschaft eine offensive Ausrichtung näherzubringen. Als Verfechter des holländischen 4-3-3-Systems möchte er am liebsten mit drei Offensivspielern agieren. Eine Spielweise, die — wenn es gelingt, diese umzusetzen — für attraktiven Fußball steht. Auf diese Weise will man noch mehr Fans auf das Sportgelände locken. Die Konstellation mit den zahlreichen Derbys gegen Schwand, Kornburg oder Roth könnte zusätzlich für Schwung sorgen.

Dass Herbert Schötterl und seine Mannen gut gerüstet in die Saison gehen, das lässt sich bereits aus einer erfolgreichen Vorbereitung ableiten. Schon bei der knappen 0:1-Niederlage gegen den Landesligisten SV Buckenhofen ließen die Großschwarzenloher aufhorchen. Es folgten schließlich souveräne Auftritte gegen die Bezirksligisten Hüttenbachtal (4:1), Cagri Spor (7:3) und gegen den Nachbarn TSV Wendelstein (7:0). Und auch ihr erstes Saison-Pflichtspiel lösten die SCGler zur vollsten Zufriedenheit. Am Mittwoch gab es im Pokal einen 4:1-Erfolg beim SV Kammerstein. 

rj

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