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Mögeldorfs Meisterschaft mit Ansage

Jedes der 108 Saisontore wurde einzeln besungen - 02.07.2012 13:25 Uhr

Die Mögeldorfer Meister, oben (von links): Betreuer Manfred Schmidt, Trainer Marian Hrasche, Torwarttrainer Ralf Speyer, Ehrenspielleiter Günter Kreutzer, Matthias Auschra, Gregorz Jargiello, Patrick Rahn, Rino Letizia, Sebastian Strauch, Kai Schlacht, Stefan Strauch, Benjamin Renn, Harald Nutz, Felix Wölfel, Konrad Poltermann, Christopher Raß, Harald Bielz, Co-Trainer Alparslan Ertirel, Florian Gawlik, Jafet Tesfai, Jonathan Mangold, Betreuer Dirk Gerhardt, Abteilungsleiter Ken Maisel; unten (von links): Manuel Seick, Matthias Lutz, Fabian Strauch, Patrick Konein.

Die Mögeldorfer Meister, oben (von links): Betreuer Manfred Schmidt, Trainer Marian Hrasche, Torwarttrainer Ralf Speyer, Ehrenspielleiter Günter Kreutzer, Matthias Auschra, Gregorz Jargiello, Patrick Rahn, Rino Letizia, Sebastian Strauch, Kai Schlacht, Stefan Strauch, Benjamin Renn, Harald Nutz, Felix Wölfel, Konrad Poltermann, Christopher Raß, Harald Bielz, Co-Trainer Alparslan Ertirel, Florian Gawlik, Jafet Tesfai, Jonathan Mangold, Betreuer Dirk Gerhardt, Abteilungsleiter Ken Maisel; unten (von links): Manuel Seick, Matthias Lutz, Fabian Strauch, Patrick Konein. © Sportfoto Zink


Nachdem die Mannschaft von Trainer Marian Hrasche in der Vorsaison noch knapp den Relegationsplatz verpasst hatte, war der Anlauf diesmal erfolgreich: Die Mögeldorfer sicherten sich den Meistertitel in der A-Klasse 8 und dürfen nun in der kommenden Saison in der Kreisklasse mitmischen.

Mit 21 Siegen in 24 Partien blickt die Sportvereinigung auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Das Team um Kapitän Rino Letizia schoss nicht nur die meisten Tore (108/bester Schütze war Gregor Jargiello mit 20). Auch die Tabellenführung musste es nicht einmal abgeben.

Zwei der drei Saisonniederlagen (Unentschieden verkniffen sich die Mögeldorfer) resultierten gegen denselben Gegner. Die DJK BFC sei so etwas wie der Angstgegner gewesen, verrät der stellvertretende Kapitän Benjamin Renn – in der Hinserie gab es zu Hause ein 1:2, in Ziegelstein dann ein 0:2. „Wir sind einfach nicht mit deren relativ harter Spielweise zurechtgekommen“, erläutert er: „Die haben hinten dichtgemacht und uns ausgekontert, in Manier der griechischen Nationalmannschaft.“ Sie selbst seien dagegen eine Mannschaft, die mehr über das Spielerische als das Kämpferische komme.

Den Grundstein für den Aufstieg legten die Mannen von der Dientzenhoferstraße schon in der Vorbereitung; immer wieder haben sie sich mit höherklassigen Gegnern gemessen. „Denn unser Ziel war es von Beginn an, in dieser Saison endlich hochzugehen“, fügt Abteilungsleiter Ken Maisel hinzu. In den Pflichtspielen gaben die Mögeldorfer ebenfalls alles, um am Saisonende nicht wieder mit leeren Händen dazustehen. „Der Trainer hat die Spieler nie mit Samthandschuhen angefasst“, berichtet Maisel. „Jeder wusste genau, dass er auch im Training immer Vollgas geben musste, um am Wochenende zu spielen.“ So seien sie jede Woche optimal vorbereitet gewesen – so einfach kann Fußball sein.

Dennoch wurde der Titel erst am vorletzten Spieltag eingetütet. Denn nicht nur Mögeldorf eilte von Sieg zu Sieg; auch die härtesten Verfolger ATV Frankonia II und DJK BFC punkteten konstant. Ein Spieltag, der Renn und Kollegen in Erinnerung geblieben ist. Denn die Meisterschaft sicherte sich die Elf am grünen Tisch: „Wir standen zum vereinbarten Treffpunkt bei uns am Platz, und dann hieß es, dass Eyüp Sultan II nicht kommt.“ Mit einem Sieg auf dem Rasen wäre es natürlich noch schöner gewesen, „aber das hat unserer Freude keinen Abbruch getan“, meint Renn. Gefeiert habe man gebührend. Jedes der 108 erzielten Tore sei bis spät in die Nacht nochmals einzeln besungen worden.

Beim Torjubel in den Spielen waren die Kicker übrigens nicht so kreativ wie beim Erzielen derselben. „Alle auf einen Haufen, das war unsere Choreographie“, lächelt Renn: „In dieser Hinsicht sind wir sicherlich keine Meister.“ Dass sie in der neuen Saison nicht mehr ganz so häufig zum Üben der Torchoreographie kommen werden, ist den Mögeldorfern bewusst. „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Wir müssen uns erst einmal auf das höhere Niveau einstellen, alles Weitere wird man sehen“, sagt Maisel. „Einfach immer ein Tor mehr schießen als der Gegner“ – das würde schon helfen, und das Phrasenschwein würde sich auch freuen.
  

Michael Kniess

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