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Normann Wagner führt Bruck beim Neuanfang

Das FSV-Urgestein wird Nachfolger von Gerd Klaus als Trainer der ersten Mannschaft — Bayern- statt Regionalliga - 05.05.2012 11:15 Uhr

Blick nach vorne: Mit der Bindung von Normann Wagner an den FSV Bruck kehrt dort allmählich Ruhe ein.

Blick nach vorne: Mit der Bindung von Normann Wagner an den FSV Bruck kehrt dort allmählich Ruhe ein. © Bernd Böhner


Klaus wechselt ja bekanntlich nach Schweinfurt. Als Co-Trainer wird Wagner mit Hendrik Baumgart ebenfalls ein Brucker Urgestein zur Seite stehen. Baumgart war bis vor kurzem Trainer beim FV Wendelstein (BOL). Wer die zweite Mannschaft übernimmt, soll am Wochenende verkündet werden. Fest steht laut Wagner aber schon, dass die Brucker Teams künftig in der neuen Bayern- und Landesliga an den Start gehen werden, der Lizenzantrag für die Regionalliga werde demnächst zurückgezogen. Die Entscheidung auch mit der zweiten Mannschaft höherklassig zu bleiben, sei wichtig für den Verein. Das biete der Jugend eine Perspektive.

Ganz leicht sei ihm die Entscheidung für den FSV nicht gefallen, verriet Wagner, der seinen Vertrag ja bereits gekündigt hatte. „Ich hatte mit Bruck eigentlich schon abgeschlossen und stand in Kontakt mit anderen Vereinen.“ Die Personalie sei aber der Wunsch vieler Mitglieder gewesen und nach Rücksprache mit Spielern, die ihr Bleiben signalisiert hatten, habe er das Angebot des FSV schließlich angenommen – wenn auch mit finanziellen Abstrichen. Die müssten auch die Spieler in Kauf nehmen, sagt Wagner, dennoch gebe es schon viele Zusagen von Leistungsträgern aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend. Und auch vom Bayernligateam will der eine oder andere bleiben.

„Die Stimmung im Verein wird langsam besser“, ist sich Wagner sicher. Zumindest aus sportlicher Sicht werde deutlich, dass die Untergangsstimmung nicht mehr angebracht sei. Er hoffe nun, dass diese positive Atmosphäre auch auf potenzielle Sponsoren abfärbt, denn „das Finanzielle muss auch passen. Wir müssen das vor allem für die Jugend machen.“

Noch ist Normann Wagner aber für die zweite Mannschaft zuständig, und die hat in der Landesliga heute um 17 Uhr Kellerkind Ansbach zu Gast. Ein Gegner, der leichter wirkt, als er ist, das weiß der FSV aus eigener Erfahrung: „Wir wollen aber Platz acht verteidigen.“ 

NICOLE FORSTNER

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