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Ochenbrucks Scherbel zum Club gelockt

TSV-Trainer übernimmt eine Mannschaft im Nachwuchsleistungszentrum - 04.05.2012 14:20 Uhr

Michael Scherbel sagt in Ochenbruck bald ciao. Das Foto zeigt ihn vor adäquater Kulisse, wobei damit nicht gesagt sein soll, dass mündliche Traineranweisungen im Moor künftig durch Autoschilder ersetzt werden.

Michael Scherbel sagt in Ochenbruck bald ciao. Das Foto zeigt ihn vor adäquater Kulisse, wobei damit nicht gesagt sein soll, dass mündliche Traineranweisungen im Moor künftig durch Autoschilder ersetzt werden. © Götz


Diese schon lange gewünschte Chance wollte sich Scherbel nicht entgehen lassen. Deshalb gab es zwischen den Verantwortlichen beim TSV Ochenbruck und ihm überhaupt keinen Zweifel, dass er diese Möglichkeit nutzen sollte. Somit endet die gemeinsame Arbeit zum Ende dieser Saison. Dies wurde umgehend der Mannschaft mitgeteilt, was mit Überraschung und Bedauern aufgenommen wurde.

Michael Scherbel kam, zunächst als Spieler, im Winter 2008/2009 zum TSV, um dann, wie vereinbart, das Amt des Trainers von Harald Zeilinger im Sommer 2009 zu übernehmen. Seitdem hat sich einiges getan in Ochenbruck, nicht nur der Kunstrasenplatz wurde erstellt, auch sportlich hat sich der Verein jetzt fest in der Kreisliga etabliert, die zweite Garde ist immer noch in der Kreisklasse zuhause, was zu großen Teilen auch dem Trainer zugeschrieben wird.

Ein großes Plus seiner Arbeit sei, so die offizielle Stellungnahme, zum einen die Integration der Jugendlichen in den Herrenbereich zu forcieren, aber auch vor allem die besondere harmonische Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Verein. Diese Harmonie im Verein beweise nicht nur die kollegiale Teamarbeit von Scherbel mit Gino Cesa, dem Trainer der II. Mannschaft, sondern lasse sich auch mit ganz simplen Zahlen belegen: Der Kader umfasst über 40 Spieler, die Trainingsbeteiligung liegt bei rund 30 Teilnehmern, und das regelmäßig.

Mit dem Wechsel von Scherbel zum 1. FC Nürnberg verliert der Verein zum zweiten Mal, nach Sven Delatron (zu Greuther Fürth), einen Trainer an einen der zwei großen fränkischen Bundesligavereine. Darüber ist man beim TSV auch ein wenig stolz: „Der TSV Ochenbruck wünscht Michael Scherbel alles nur erdenklich Gute, Erfolg und ebenfalls eine erfolgreiche Zeit als alter „Clubberer“ bei seinem 1.FCN. Michael Scherbel wird natürlich diese Saison mit vollem Einsatz weiterhin zu Ende führen, um dann gebührend verabschiedet zu werden.“ 

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