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Rambau übernimmt FSV Stadeln

Nachricht vom Trainerwechsel sickert für Relegationsteilnehmer zur Unzeit durch - 23.05.2012 09:08 Uhr

Wäre gerne noch in Deckung geblieben: Alexander Rambau (li.), der in dieser Szene offensichtlich mit einer Schiedsrichterentscheidung hadert.

Wäre gerne noch in Deckung geblieben: Alexander Rambau (li.), der in dieser Szene offensichtlich mit einer Schiedsrichterentscheidung hadert. © zi


Das hätte der FSV gerne noch etwas unter Verschluss gehalten: Alexander Rambau wird ab dem kommenden Spieljahr Trainer in Stadeln und damit Nachfolger des Interimsduos Sven Pelz und Armin Azadan, das erst vor vier Wochen den geschassten Max Junger abgelöst hatte.

Zwei Tage vor den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Fußball-Landesliga beendete am Montagabend eine von Rambaus bisherigem Verein, Neumarkt/Jura-Kreisligist TV Hilpoltstein, etwas voreilig versandte Presseerklärung das Rätselraten um den zukünftigen Coach am Kronacher Wald. Zum Ärger der FSV-Verantwortlichen, die nun um die Konzentration auf das bevorstehende Saisonfinale fürchten, wie Spielleiter Bernd Mielack erklärte.

Der 42-jährige Rambau war bereits Ende Februar ein heißer Kandidat auf die Nachfolge des langjährigen Übungsleiters Thomas Reiser, der damals freiwillig gegangen war. Die gewünschte sofortige Verpflichtung kam aber wegen seines noch laufenden Vertrags in Hilpoltstein nicht zustande.

Nachdem schnell klar war, dass der stattdessen verpflichtete Max Junger nur eine Übergangslösung darstellen würde, verhandelte man in Stadeln mit zahlreichen Kandidaten für die neue Saison und glaubte, mit Heinz Krapf von der SpVgg Greuther Fürth bereits einen Nachfolger gefunden zu haben. Der aktuell für die U16-Junioren des Kleeblatts verantwortliche Krapf sagte jedoch überraschend wieder ab. Man nahm erneut Kontakt zu Rambau auf, der aber inzwischen beim Kreisligisten verlängert hatte und erst um eine Auflösung seines neuen Kontrakts bitten musste. Ein Wunsch, dem die Hilpoltsteiner nun entsprachen.

Kessler darf spielen

Der Speditionskaufmann, der vor wenigen Tagen zum zweiten Mal Vater geworden ist, spielte in seiner aktiven Zeit unter anderem vier Jahre beim damaligen Landesligisten ESV Rangierbahnhof. Weitere Stationen waren der FC Stein, SV 1873 Nürnberg-Süd und der FSV Erlangen-Bruck. Danach war Rambau, der im Nürnberger Vorort Worzeldorf wohnt, ab 2001 sechs Jahre als Spielertrainer bei der SpVgg Hausen tätig und unterschrieb anschließend bei der SpVgg Jahn Forchheim, die er im Frühjahr 2009, mit deutlichem Vorsprung an der BOL-Tabellenspitze liegend, aufgrund interner Unstimmigkeiten wieder verließ. Anschließend verdingte er sich in Hilpoltstein, wo er 2011 in der Relegation knapp den Bezirksligaaufstieg verpasste.

Offen ist nun noch, in welcher Spielklasse Rambau künftig an der Seitenlinie steht. Damit es doch die neue Landesliga sein wird, haben die Stadelner kurzfristig einen Transfercoup vermeldet. Im Rückspiel gegen den SV 1873 Nürnberg-Süd am Pfingstsamstag könnte erstmals der vom SC Eltersdorf gekommene Kuno Kessler eingesetzt werden. Der 27-jährige Mittelfeldmann bestritt sein letztes Spiel beim Bayernligisten am 25. November letzten Jahres und ist nach einem halben Jahr Pause für seinen neuen Klub spielberechtigt.

Zunächst muss man sich aber ohne den Neuzugang im Hinspiel in der Werderau eine gute Ausgangsposition verschaffen. Bei Nachbar ASV Vach bangt man vor der Partie gegen den Baiersdorfer SV nach wie vor um Torjäger Benjamin Pommer, der sich am Samstag gegen die SG Quelle eine Adduktorenverletzung zuzog. „Es wird sich wohl erst beim Aufwärmen entscheiden, ob er spielen kann“, teilte Trainer Armin Appelt mit. Arge Personalprobleme gibt es vor dem Heimspiel gegen den TSV Kornburg beim ASV Zirndorf. Am Montag beim Abschlusstraining verletzten sich Dominik Cortus (Leistenzerrung) und Daniel Pfaffinger (Adduktorenprobleme). Michael Mahr und Alexander Diez sagten ihrem überraschten Trainer Martin Hermann aus beruflichen beziehungsweise schulischen Gründen ab. 

THOMAS SCHMID

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