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Rudolf übernimmt den FSV Weißenbrunn

Abschiednehmen in Diepersdorf - 02.06.2012 06:00 Uhr

Schiller coacht künftig, wie bereits vermeldet, den TV Leinburg, der mit einem Sieg beim Absteiger SC Eschenbach das Klassenziel aus eigener Kraft erreicht. In dieser Woche machten auch Jörg Rudolf und der FSV Weißenbrunn Nägel mit Köpfen. Rudolf wechselt als Spielertrainer zum Tabellenzweiten der Kreisklasse 5. Der FSV, der die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Kreisliga sicher hat, erwartet zum Saisonheimfinale den SV Offenhausen.

Während es für die SpVgg Diepersdorf allenfalls darum geht, sich mit einer guten Leistung von seinem Anhang in die Sommerpause zu verabschieden, kämpft Türkspor Röthenbach gegen den Abstieg. Dessen Chancen auf den Klassenerhalt sind ohne eigenes Zutun spürbar gestiegen. Weil die Reserve des SK Lauf durch den Abstieg der „Ersten“ aus der Bezirksliga zwangsabsteigen muss, ist für Türkspor Röthenbach plötzlich sogar noch der direkte Klassenerhalt drin. Im Zweikampf mit Pommelsbrunn sind die Türken mit einem Punkt Rückstand in der schlechteren Ausgangslage.

Bei der SpVgg hofft Trainer Matthias Schiller, dass seine Elf beim Heimkehraus mit einer größeren Ernsthaftigkeit ins Spiel geht und sich nicht noch einmal so vorführen lässt, wie bei der 1:6-Schlappe in Troschenreuth. Während Schiller in seinen letzten beiden Spielen verletzungsbedingt selbst nicht mehr aufläuft, will sich Jörg Rudolf mit einer guten Leistung vom Diepersdorfer Anhang verabschieden.

Im letzten Heimspiel der Saison empfängt der FSV Weißenbrunn den SV Offenhausen zum Derby. Für Spielertrainer Andres Pfarherr und seine Elf geht es in erster Linie darum, sich für die anstehende Aufstiegsrunde in Form zu halten. Außerdem will der FSV, der seit eineinhalb Jahren kein Heimspiel mehr verloren hat, seinen Nimbus bewahren.

Der FSV ist bis auf Jürgen Wagner (Bänderanriss) komplett. Auf eine Personalie hat sich das FSV-Trainergespann vorab schon festgelegt: Andreas Hirschmann, Siegtorschütze beim Derby in Leinburg, hat sich durch gute Trainingsleistungen in die Stammelf gekämpft und wird zur Belohnung in der Anfangself stehen.

Besonders motiviert ist auch Torhüter Bauernfeind, der mit 20 Gegentreffern die Bestmarke im gesamten Pegnitzgrund hält und in 28 Spielen 13 Mal ohne Gegentor geblieben ist. Ein negativer Ausreißer in dieser Hinsicht war das Hinspiel in Offenhausen (3:3), wo der FSV-Zerberus den Ball drei Mal aus dem Netz holen musste.

Der TV Leinburg hat es beim Absteiger SC Eschenbach selbst in der Hand, allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen und mit einem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt zu machen. Für Trainer Stefan Blum ein Spiel, „in dem wir den Sack zumachen müssen“. Leinburg fehlen zwar verletzungs- und urlaubsbedingt erneut eine Reihe von Spielern. Gegen den Tabellenletzten, der zuletzt in Rupprechtstegen zweistellig (1:12) unter die Räder gekommen ist, gilt ein Sieg aber als ausgemachte Sache.

Allzu lax sollten die Leinburger die Aufgabe allerdings trotzdem nicht angehen und sich stattdessen die Hinrundenpartie in Erinnerung rufen, wo man sich zu einem 2:1-Sieg gemüht hatte. 

mk

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