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Fußball, Relegation: Buckenhofen erwartet Feucht - 25.05.2012 14:30 Uhr

Einen offenen Schlagabtausch erwarten beide Trainer fürs Rückspiel am Montag in Buckenhofen. Für den SVB mit Felix Mellinghoff (re.) wird es auch darum gehen, Doppeltorschütze Daniel Distler in den Griff zu bekommen.

Einen offenen Schlagabtausch erwarten beide Trainer fürs Rückspiel am Montag in Buckenhofen. Für den SVB mit Felix Mellinghoff (re.) wird es auch darum gehen, Doppeltorschütze Daniel Distler in den Griff zu bekommen. © Wolfgang Zink


Besonders gut gelaunt und ausgelassen war Rainer Gerlitz gestern am Telefon – obwohl er mit dem Auto in einem Stau stand. „Ich hab’ jetzt erstmal zwei Wochen frei“, freut sich der Sportlehrer der Bertolt-Brecht-Schule. Wobei: „Ausruhen kann ich mich natürlich nicht so recht, wir spielen schließlich Relegation.“

Die wird heuer erstmals mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Mit Spiel eins in Feucht war Gerlitz zufrieden „mit dem gerechten 2:2-Unentschieden“, aus dem Buckenhofen nun mit einem kleinen rechnerischen Vorteil nun ins Rückspiel gehen wird: den zwei Auswärtstoren, die im Falle eines erneuten Remis nach Europapokalvorbild doppelt zählen würden.

„Das habe ich den Jungs auch schon ein paar Mal gesagt: Wie toll das eigentlich ist mit dem Hin- und Rückspiel, das kennen wir ja eigentlich nur aus dem Fernsehen“, freut sich Buckenhofens Trainer. Für nahezu alle Spieler sei es aber schon etwas Besonderes, überhaupt in einer Aufstiegsrelegation mitspielen zu dürfen. „Das hat man vielleicht ein, zwei Mal im Fußballerleben. Das muss man genießen.“

Sein Gegenüber auf der Feuchter Trainerbank, Klaus Mösle, weiß noch nicht so recht, was er von dem Modus halten soll: „Wenn wir in die Bayernliga aufsteigen sollten, haben wir aufgrund der vielen Relegationsspiele am Ende zehn Tage Sommerpause.“

Trotz der kleinen Führung wollen sich die SVB-Kicker am Pfingstmontag auf keinen Fall ausruhen und sich „hinten reinstellen“, wie es Gerlitz nennt. „Wir werden da richtig Gas geben“, kündigt der Trainer an. Ein schnelles Tor, dann müsste Feucht mehr Risiko gehen und mindestens zwei Treffer erzielen, das wäre nach dem Geschmack des Heimcoaches.

Auch Mösle kündigt einen offenen Schlagabtausch an: „Wir können nicht auf Unentschieden spielen, 3:3 wird das Spiel nicht ausgehen. Daher wollen wir gewinnen.“ Er ist aber frohen Mutes, immerhin habe seine Elf „die besseren Chancen gehabt, um das Hinspiel zu gewinnen“.

Rainer Gerlitz sieht das anders: „Feucht war über 90 Minuten gesehen eine gleichwertige Mannschaft.“ Vor allem Daniel Distler mit seinen zwei Treffern hat sich hervor getan. „Man kann nicht alle auf der Rechnung haben; Feucht hatte sicher Jannick Loos auch nicht auf der Rechnung.“

Angeschlagen in die Partie gehen wird Buckenhofens Felix Mellinghoff nach einem Schlag auf die Rippen. Ansonsten wird, so Rainer Gerlitz, „der gleiche 18-Mann-Kader wieder dabei sein“. Gedanken über die Aufstellung will sich Gerlitz erst nach dem Samstagstraining machen.

Auch Feucht wird da noch einmal trainieren, einen Einblick in die Taktik will Mösle aber nicht geben. „Zu pflegen sind bei uns noch Spielbühler und Swierkot, der einen Treffer auf den Fuß bekommen hat. Ich denke aber, dass er spielen kann.“ 

CHRISTOPH BENESCH

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