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Speer baut beim TSV Berching einiges um

Fußball-Bezirksliga: Trainer wagt mit fünf Neuzugängen ein neues Spielsystem — Woffenbach kommt am 28.7. - 30.06.2012 10:00 Uhr

Spielleiter Erwin Wagner (links) und Trainer Andy Speer (rechts) präsentieren ihre Neuzugänge beim TSV Berching (von links): Patrick Grabmann, Maximilian Rupp, Martin Braun, Kevin Schneider und Christian Zech.

Spielleiter Erwin Wagner (links) und Trainer Andy Speer (rechts) präsentieren ihre Neuzugänge beim TSV Berching (von links): Patrick Grabmann, Maximilian Rupp, Martin Braun, Kevin Schneider und Christian Zech. © Fritz-Wolfgang Etzold


In Berching hatten sie diesen Sommer viel zu feiern: Die zweite Mannschaft ist von der B- in die A-Klasse aufgestiegen, die Erste wurde in der vergangenen Spielzeit Dritter in der Bezirksliga. Wenngleich der Spitzenplatz eins aus der Vorrunde unter Trainer Erich Hock natürlich Begehrlichkeiten geweckt hat. „Wir waren schon lange nicht mehr so gut, ein dritter Platz ist für den TSV doch super“, meint Spielleiter Erwin Wagner. Warum es in der Rückrunde unter dem neuen Trainer Andy Speer nicht mehr so gut lief, erklärt sich Wagner so: „Nachdem ja nur der Meister in die Relegation zur Landesliga durfte, war bei uns nach der Niederlage gegen Nürnberg-Süd die Luft raus, denn die waren nicht mehr einzuholen.“

Der Start ist wichtig

Die Frage nach dem neuen Saisonziel beantworten er und sein Trainer Andy Speer unisono: „Einen guten Start hinlegen und möglichst bald nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

17 statt bislang 15 Gegner stehen dem TSV in der Bezirksliga gegenüber, einziger Derbygegner wird der BSC Woffenbach sein. Für die 34 Spiele plus Pokal wünschte sich Speer einen Kader von 20 Spielern, den ihm Wagner auch stellte.

Den Verein verlassen haben: Matthias und Thomas Ennich, Christian Blaser (alle ASV Neumarkt), Christian Rackl (wird mit 21 Jahren Spielertrainer beim A-Klassisten SC Pollanten) und Christian König (SV Seligenporten II).

Die Neuzugänge heißen: Patrick Grabmann (22 Jahre alt, DJK Wallnsdorf, Mittelfeld), Maximilian Rupp (24, 1.FC Paulushofen, Verteidiger), Martin Braun (21, Sturm, SC Pollanten), Kevin Schneider (21, Co-Trainer beim SC Pollanten, linkes Mittelfeld) und Christian Zech (27, Spielertrainer beim SC Pollanten, Sturm).

Fast alle haben bereits einmal für Berching die Schuhe geschnürt, die Integration dürfte nicht das Problem sein. Des Geldes wegen ist niemand zum TSV gekommen, es gibt nämlich keines. Doch Wagner bedauert die Abgänge, „das müssen wir erst einmal kompensieren, das waren gestandene Kerle“, doch Trainer Andy Speer sieht darin auch eine Chance: „Jetzt müssen sich die, die im Schatten der ehemaligen Führungsspieler gestanden haben, eben zeigen.“ Konkret fordert er das von Franz Geyer, seinem Leitwolf im Sturm, und von der Achse Martin Herrler, Tobias Mehringer und Torhüter Manuel Neumayer.

Neuzugang Kevin Schneider hat wegen eines Knorpelschadens ein Jahr nicht Fußball gespielt. „Der Umbruch ist nicht zu unterschätzen“, gibt Speer zu bedenken, „ich wünsche mir, dass keine Panik im Verein ausbricht, wenn ein paar Dinge jetzt am Anfang noch nicht klappen“.

Denn endlich verwirklicht er nun sein neues Spielsystem, das er bereits im Wintertrainingslager auf Mallorca umsetzen wollte, doch die Spieler aus Sicherheitsbedenken noch nicht etablieren wollten: ein 4-2-3-1. Neu ist die Viererkette. Vorne sollen Mehringer (ein 10er), Zech (Stoßstürmer) und Geyer Torgefahr erzeugen.

Speers vorsichtiger Tipp, weil er die Bezirksliga noch nicht so gut kennt: „Zu den Favoriten zähle ich Kornburg, Aufkirchen, Feuchtwangen und Bad Windsheim, Ansbach II ist eine Wundertüte.“ Ein bisschen schadenfroh registrierte er, dass auch SV 73 Nürnberg-Süd, der Bezirksligameister, nicht aufgestiegen ist, und nun in den anderen Bezirk gewechselt ist.

Speers Betreuerstab bleibt mit Co-Trainer Andreas Weiß und den hochgelobten Betreuern Klaus und Monika Schimetschek unverändert.

Testspiele: Samstag, 7. Juli, 18 Uhr, beim FC Beilngries, Freitag, 13. Juli, beim SV Großhabersdorf und Sonntag, 15. Juli, beim TV Hilpoltstein. Das Punktspielderby gegen den BSC Woffenbach wird am Samstag, 28. Juli, um 19 Uhr angepfiffen. 

MARTIN SCHANO

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