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Stadeln bezwingt siegessichere Süder

Landesliga-Relegation: Der FSV und Zirndorf haben gute Karten für die Rückspiele — Vach mit einem Remis - 23.05.2012 22:00 Uhr

Viel Einsatz zeigten die Stadelner – rechts im Bild Heiko Pfeifer – beim Auswärtsspiel bei 73 Süd Nürnberg. Zu spüren bekommt das in dieser Szene der Süder Ferdinad Ehrl.

Viel Einsatz zeigten die Stadelner – rechts im Bild Heiko Pfeifer – beim Auswärtsspiel bei 73 Süd Nürnberg. Zu spüren bekommt das in dieser Szene der Süder Ferdinad Ehrl. © Wolfgang Zink


SV 1873 Nürnberg-Süd – FSV Stadeln 0:1 (0:1) — Die Begegnung wurde mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen, weil ein Vorprogramm abgespult werden musste, das zur Champions-League-Hymne die Meisterehrung der Nürnberger vorsah. Bezirksspielleiter Ludwig Beer hatte sich extra für das Prozedere eingefunden, dafür wurde ihm auch nachträglich vor Publikum zum Geburtstag gratuliert.

Als das Spiel endlich lief, wurden die siegessicheren Gastgeber, deren Abteilungsleiter Dieter Rebel vorher ein klares 4:0 für seine Mannschaft vorausgesagt hatte, vom FSV schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Franz Ell gab den ersten Warnschuss ab, als er eine Vorlage von Manuel Vigas an den Pfosten setzte. Vigas selbst scheiterte in der nächsten Aktion freistehend an Torhüter Martin Tschinkel. Das völlig verdiente und fast überfällige 1:0 fiel in der elften Minute. Eine zuvor abgewehrte Ecke landete bei Markus Theil, dessen Hereingabe verlängerte Matthias Ferstl in die Maschen. Dann meldeten sich erstmals die Süder zu Wort. Ferdinand Ehrl scheiterte aber an Stadelns Keeper Christian Oriwoll (12.).

Mit dem knappen Pausenergebnis war die Heimelf gut bedient. So wurde in der 28. Minute ein Versuch von Andreas Popescu in höchster Not auf der Linie geklärt. In der zweiten Halbzeit drückte der Bezirksligameister enorm aufs Tempo. Stadeln geriet stark in die Defensive, hielt aber mit großem Kampfgeist dagegen und setzte mit vereinzelten Kontern Nadelstiche. In der Schlussphase verhinderte Christian Oriwoll mit zwei glänzenden Reaktionen den Ausgleich.

Stadeln: Oriwoll; Theil, Pfeifer, Wölfel, Traut – Ferstl (68. Ferstl), Ell, Laschet, Popescu – Strobel (86. Berber), Vigas (72. Berle)

Tor: 0:1 Ferstl (11.) - Schiedsrichter: Doneff (Weingarts) – Zuschauer: 1040

ASV Vach – Baiersdorfer SV 1:1 (0:0) — Den ersten Schock mussten die Vacher bereits vor der Partie verkraften: BOL-Torschützenkönig Benjamin Pommer (25 Saisontore) wurde nicht mehr rechtzeitig fit. Allerdings stand auch dem BSV sein verletzter Torgarant Enrico Cescutti (23) nicht zur Verfügung, so dass zumindest in diesem Punkt wieder Chancengleichheit hergestellt war. Zunächst vermochte sich keines der beiden Teams nennenswerte Vorteile zu erspielen.

Die Bemühungen des ASV blieben meist im Ansatz stecken. Die Krenstädter kombinierten etwas flüssiger, sorgten aber ebenfalls für keinerlei Torgefahr. In der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf, ehe Vach in der 55. Minute wie aus dem Nichts in Führung ging. Eine Linksflanke von Ahmet Aydin landete bei Simon Adlung. Seine Vorlage drückte Theo Fringelis aus kurzer Distanz über die Linie.

Die Freude bei den Gastgebern währte aber nicht lange. Bereits nach vier Zeigerumdrehungen markierte Marco Göller den Ausgleich, als er einen Konter über die linke Seite mit einem Schuss aus spitzem Winkel abschloss. In der letzten halben Stunde ergaben sich auf beiden Seiten Gelegenheiten zum Siegtreffer. Christian Janouseks Versuch aus 30 Metern lenkte Hörrlein noch an die Latte (70.). Zehn Minuten vor dem Ende klatschte ein Freistoß von Aydin aus halbrechter Position an den Pfosten.

Vach: Hörrlein; Daum, Faltermeier (75. Marx), Lerchl, Hassgall – Adlung, Fringelis, Sejans, Glaser – Aydin – Aydogmus

Tore: 1:0 Fringelis (55.), 1:1 Göller (59.) - Schiedsrichter: Söder (Ochenbruck) – Zuschauer: 400

ASV Zirndorf – TSV Kornburg 3:1 (1:1) — Beide Mannschaften hielten wenig vom Taktieren und lieferten sich eine abwechslungsreiche Auseinandersetzung. Den besseren Start erwischte der ASV, der bereits nach zehn Minuten in Front ging. Markus Wonner hatte eine Lücke in der Kornburger Innenverteidigung erspäht und zum Solo angesetzt. Zunächst blieb er an TSV-Schlussmann Pannemann hängen. Der Abpraller landete aber bei Halil Berisha, dessen Querpass Wonner mit seinem zweiten Versuch einlochte. Alin Marita verpasste es nachzulegen, als er aus spitzem Winkel knapp verzog (22.). Der Ausgleich der Gäste fiel überraschend: Nach einem Angriff über rechts stand Stephan Schwendinger alleine am Elfmeterpunkt und ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen (27.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste zunächst Torhüter Stefan Lösel in höchster Not gegen Schwendinger klären. Danach erarbeitete sich Zirndorf ein deutliches Chancenplus und hatte Pech, dass Alin Marita nur den Innenpfosten traf (60.). Eine Minute später machte es Kapitän Florian Schuster besser und köpfte nach einer Berisha-Ecke zum 2:1 ein. Zehn Minuten später sorgte er auch für den Endstand, als er aus 22 Metern in den Winkel traf.

Zirndorf: Lösel; Wonner, Tiessen (87. Diez), Lauermann, Zwingel – Güßregen (68. Rahner), Schuster, Kübler, Oswald – Berisha (76. Hermann) - Marita

Tore: 1:0 Wonner (11.), 1:1 Schwendinger (27.), 2:1 Schuster (61.), 3:1 Schuster (71.) - Schiedsrichter: Hofmann (Forchheim) – Zuschauer: 300 

thos

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