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Todesstoß für den SK Lauf?

SK Lauf - FC Bayern Kickers Nürnberg 2:3 (1:1) - 07.05.2012 12:15 Uhr

Eine symptomatische Szene: Im Übereifer stehen sich SKL-Kapitän Sven und sein Bruder Daniel Rothhaar bei dieser Chance im Strafraum von Bayern Kickers selbst im Weg. Am Ende musste Lauf trotz doppelter Überzahl eine 2:3-Heimniederlage einstecken, die den Kampf um den Klassenerhalt so gut wie aussichtslos macht.

Eine symptomatische Szene: Im Übereifer stehen sich SKL-Kapitän Sven und sein Bruder Daniel Rothhaar bei dieser Chance im Strafraum von Bayern Kickers selbst im Weg. Am Ende musste Lauf trotz doppelter Überzahl eine 2:3-Heimniederlage einstecken, die den Kampf um den Klassenerhalt so gut wie aussichtslos macht. © M. Keilholz


Selbst im wohl entscheidenden Duell um den Klassenverbleib gegen die Bayern Kickers Nürnbeg zeigte Bezirksligist SK Lauf nicht, dass er den Abstiegskampf wirklich angenommen hat. Zuhause unterlagen die Laufer mit 2:3 gegen den ehemals 14. in der Tabelle und rutschten somit selbst auf diesen Platz. In den jetzt noch verbleibenden zwei Spielen muss der Sportklub also zwei Plätze gut machen, um das rettende Ufer zu erreichen – theoretisch ist das noch möglich. Wie auch schon in der Vorwoche starteten die Laufer gut in die Partie, und ebenfalls wie letzte Woche besorgte der wiedergenesene Daniel Rothhaar die Führung nach Kellners Hereingabe von der linken Seite.

Die Führung sollte aber nicht lange halten. Nur knapp fünf Minuten später bekamen die Gäste einen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen. Im Strafraum setzte sich Gästestürmer Führer durch und köpfte zum Ausgleich ein. Danach funktionierte im Laufer Spiel nichts mehr und die Gastgeber konnten über das 1:1 zur Pause noch froh sein, denn für die Bayern Kickers ergaben sich noch herausragende Chancen wie der Pfostentreffer von Kiymaz. Aber selbst die Halbzeitpause half dem SKL nicht, um sich wieder zu fangen. Die Nürnberger blieben durchweg gefährlich, ließen aber erstmal eine Reihe an guten Möglichkeiten aus.

Gegen jetzt desolat auftretende Laufer konnten sie sich diese Abschlussschwäche aber sogar erlauben. Nach mehreren vergebenen Großchancen fiel das 1:2 dann ausgerechnet durch einen Distanzschuss. In der 63. Spielminute zog Kiymaz aus 30 Metern ab und der Ball schlug unhaltbar für Torwart Kaas ein. Dieser Rückstand trug weder zur Änderung der Körpersprache bei den Laufern bei, noch ließen die Hausherren irgendein Aufbäumen erkennen. Selbst als Führer glatt rot sah für sein Einsteigen gegen Bittner und dann auch noch Gästespieler Werner mit gelb-rot ebenfalls den Platz verlassen musste, blieben die Gäste das bessere Team.

Obwohl sie nur noch zu neunt auf den Platz standen, fanden sie sich des öfteren in Überzahlsituationen vor dem Laufer Tor wieder. Einige gute Chancen wurden noch ausgelassen, in der 85. Minute machte Dencz mit dem 1:3 aber alles klar. Der Anschlusstreffer von Gerstacker in der zweiten von insgesamt sechs Minuten Nachspielzeit bleibt nur noch Randnotiz.

Tore: 1:0 (23. D. Rothhaar); 1:1 (28. Führer); 1:2 (63. Kiymaz); 1:3 (85. Dencz); 2:3 (90.+2 Gerstacker). Rote Karte: Führer (67. /Bayern Kickers). Gelb-rote Karte: Werner (78./Bayern Kickers); Schiedsrichter: Adrian Kube. Zuschauer: 150.

  

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