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Verflixte BFV-Strukturreform

1. FC Schwand oder FC Holzheim? Nur der Meister der Kreisliga Ost steigt auf - 09.06.2012 09:31 Uhr

Das torlose Remis in Holzheim am 13. Mai hat den 1. FC Schwand (in blauen Trikots) in die verhältnismäßig günstige Ausgangsposition manövriert. Ein Sieg im Heimspiel morgen gegen Greding, und Schwand wäre Meister.

Das torlose Remis in Holzheim am 13. Mai hat den 1. FC Schwand (in blauen Trikots) in die verhältnismäßig günstige Ausgangsposition manövriert. Ein Sieg im Heimspiel morgen gegen Greding, und Schwand wäre Meister. © Pfrogner


Phasenweise haben sich die Schwander ein dickes Punktepolster angefressen — und trotzdem hielt die Spannung bis zum Schluss. Auch weil der schärfste Verfolger, der FC Holzheim, nicht locker ließ.

1. FC Schwand oder FC Holzheim lautet nun, am 30. und letzten Spieltag die Frage. Sekt oder Selters? Denn nur der Gewinner dieses Zweikampfes darf feiern. Der Unterlegene schaut in die Röhre. Der Strukturreform des Bayerischen Fußball-Verbandes sei „Dank“. In dieser Übergangssaison streben zwar zahlreiche Vereine in Richtung Regional-, Bayern- oder Landesliga — die Vizemeister der Kreisligen schauen nach einer sehr, sehr langen Saison in die Röhre. Es werden eben Prioritäten gesteckt beim Dachverband des bayerischen Amateurfußballs. Der kleine Verein hat mal wieder das Nachsehen.

Aus eigener Kraft

Nun kann der 1. FC Schwand wenigsten selbst für sein Happy-End sorgen. Mit einem Heimsieg am morgigen Sonntag über den TSV Greding wäre die Meisterschaft eingetütet. Ein „Dreier“ allerdings ist auch bitter nötig, denn es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass Verfolger FC Holzheim beim TSV Ochenbruck Federn lässt.

Aber auch ein Heimspiel gegen den TSV Greding ist kein Selbstläufer — zumal auch der Kampf mit den eigenen Nerven nicht unterschätzt werden sollte. Immerhin hat der 1. FC in der Hinrunde in Greding eine 1:3-Niederlage kassiert. Auf der anderen Seite dürfte die Gredinger 0:5-Heimpleite vor einer Woche gegen das damalige Schlusslicht DJK Herrnsberg nicht sonderlich aufschlussreich gewesen sein. Aber egal: Die Schwander genießen Heimrecht, und sie sollten sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. 

ROLAND JAINTA

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