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Wanderpokale für Käfig-Kicker

Großes Finale der 6. Streetsoccer-Convention in der Mittelschule Soldnerstraße - 23.05.2012 16:00 Uhr

Gespielt wird drei gegen drei, ohne Torwart, mit Bande und ohne Abseits: Beim Finale auf dem Gelände der Soldnerschule traten die besten Teams aus der Vorrunde gegeneinander an.

Gespielt wird drei gegen drei, ohne Torwart, mit Bande und ohne Abseits: Beim Finale auf dem Gelände der Soldnerschule traten die besten Teams aus der Vorrunde gegeneinander an. © Esterl


Die begehrten Wanderpokale gingen in diesem Jahr an: die Black Juniors der Otto-Seeling Schule (Jungen, 10-13 Jahre), die Football Girls der Seeackerschule (Mädchen, 10-13), den FC Nike Ultras der Soldnerschule (Jungen, 14-16) und die Kleeblatt Kickers der Jakob-Wassermann-Schule (Mädchen, 14-16). Sie setzten sich im Finale in der Mittelschule Soldnerstraße gegen die Konkurrenz durch.

Gespielt wird bei dieser modernen Variante des Straßenfußballs in einem sogenannten Court, der in der Vorrunde täglich an einem anderen Schulhof auf- und wieder abgebaut wurde. Oft ist deshalb auch vom „Fußball im Käfig“ die Rede. Die Regeln sind eingängig: drei gegen drei, ohne Torhüter, mit Bande, ohne Abseits. Ein Spiel dauert drei bis sechs Minuten.

Da die mobile Streetsoccer-Arena gerade einmal 10x15 Meter misst, ist die Sportart mit ihren kurzen Sprint-Stopp-Aktionen in den Spielzügen kräfteraubend. Im Fürther Turnier ging es aber weniger um die Tore, sondern mehr um Teamfähigkeit und den Fair-Play-Gedanken.

Bitte Abstand!

Die zirka 350 fußballbegeisterten Jungen und Mädchen zwischen 9 und 16 Jahren zeigten dann auch, dass ihnen diese Tugenden etwas bedeuten. Entsprechend selten musste der Schiedsrichter zur Trillerpfeife greifen. Mehr hatte da im Finale schon „Stadionsprecher“ Michael Uhlig zu tun: Seine Durchsagen wie „Bitte einen Meter Abstand zum Käfig!“ ließen sich nur schwer mit der Vorstellung der mehrheitlich jungen Zuschauer in Einklang bringen, die ganz nah am Geschehen dran sein wollten.

Erstmals dabei war heuer die Rosenschule, und auch das Soccer-Team der Pestalozzischule, das aus behinderten und nicht behinderten Schülern bestand, war ein Neuling bei der Streetsoccer-Convention. Dass eine gemischte Mannschaft ins Turnier geschickt werden konnte, macht die Kooperation mit der Hallemannschule der Lebenshilfe möglich.

Unterstützt haben das Turnier, das von den Sozialpädagogen an den Fürther Schulen organisiert wurde, der Bayerische Landes-Sportverband Mittelfranken und das Fürther Unternehmen Uvex.
  

Hans Günther Esterl

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