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Wie im Europapokal

Kornburg spielt heute und am Samstag um den Landesliga-Aufstieg - 23.05.2012 08:22 Uhr

So wie am Samstag beim 0:3 in Stadeln will sich der TSV Kornburg heute in Zirndorf nicht vorführen lassen. Es geht immerhin um einen Platz in der neuen Landesliga.

So wie am Samstag beim 0:3 in Stadeln will sich der TSV Kornburg heute in Zirndorf nicht vorführen lassen. Es geht immerhin um einen Platz in der neuen Landesliga. © Linke


Euphorie klingt anders. Gerhard Hofbeck, Interimstrainer in Kornburg, hält sich vor dem Hinspiel etwas bedeckt. „Ein achtbares Ergebnis erzielen und eine gute Ausgangsposition für Samstag schaffen“, lautet beim Nachfolger von Florian Beck die Zielsetzung. Dabei sind es verschiedene Gründe, die Hofbeck, der nach diesen beiden Spielen von Martin Schmaußer abgelöst wird (wir berichteten), etwas zurückhaltend auftreten lassen.

Einerseits ist die personelle Situation nicht optimal. Zwar sind die Rot-Sperren von Stephan Schwendinger und Petrit Djonbalic – pikanterweise aus dem Punktspiel in Zirndorf vor drei Wochen – abgelaufen. Doch ansonsten gehe man laut Hofbeck „am Krückstock“. Hinter einem halben Dutzend Spieler stand bis zuletzt ein Fragezeichen, bereits bei der 0:3-Niederlage am Samstag in Stadeln schlug das Verletzungspech zu.

Hofbeck widerspricht damit der von vielen Beobachtern geäußerten Vermutung, der TSV habe dem FSV quasi den Vortritt gelassen, um in der Relegation dem aufgerüsteten Bezirksligameister SV 73 Süd aus dem Weg zu gehen. „Das hatte nichts mit Abschenken zu tun, ich finde, wir haben uns für unsere Lage sogar gut verkauft“, sagt er.

Die ungewisse Personallage ist aber nur der eine Grund für die anklingende Skepsis. Die oftmals schwankenden Leistungen der Mannschaft sind der andere. „Ich habe keine Angst vor Zirndorf, aber jeder muss die nötige Einstellung mitbringen“, lässt Hofbeck einen Aspekt durchklingen, der bei seinen Vorgängern Beck und Norbert Winkler auch immer wieder ein Thema war. Die individuellen Stärken zu einem stimmigen Kollektiv zu bringen, wird in Kornburg die Hauptaufgabe werden. Immerhin besteht für den TSV die Chance, eine mehr oder minder enttäuschende Saison zu einem positiven Ende zu bringen. „Ich sehe eine 50:50-Chance. Das Spiel heute ist auch von unser personellen Situation abhängig. Am Samstag im Heimspiel muss die Luft in Kornburg brennen. Für den Verein ist es doch eine Riesenchance, der TSV hat noch nie in der Landesliga gespielt“, gibt sich Gerhard Hofbeck dann doch kämpferisch.

Die beiden Spiele werden im Europapokalmodus ausgetragen. Würden sich beispielsweise die Resultate aus der laufenden Saison wiederholen, wäre Kornburg aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore weiter. Zwar verlor der TSV zu Hause mit 1:2, gewann in Zirndorf aber mit 4:3. Sollte es nach 180 Minuten unentschieden stehen, gibt es eine zwei mal 15-minütige Verlängerung. Steht dann immer noch kein Sieger fest, folgt ein Elfmeterschießen. 

mho

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