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Zehn Tore und viel Zeit für die Fans

Der Club gibt ein gelungenes Gastspiel in Baiersdorf — BSV-Ehrentor durch Cescutti - 12.05.2012 08:00 Uhr

Gut verteidigt: Zumindest Timothy Chandler gelang beim Club-Kantersieg in Baiersdorf kein Treffer.

Gut verteidigt: Zumindest Timothy Chandler gelang beim Club-Kantersieg in Baiersdorf kein Treffer.


Im Mittelpunkt stand für die jüngsten Fußballfans natürlich auch das ergattern eines Autogramms der großen Idole aus der Noris. Die kamen den Wünschen der kleinsten natürlich gerne nach.

Der Club ist mit seiner ersten Garnitur in Nürnberg angereist. Nur der EM-Teilnehmer Thomas Pekhart und Mike Frantz fehlten aus dem Stammkader als die Mannschaft aus dem nagelneuen schwarzen Luxusbus stieg. Allen voran ein gut gelaunter Club-Trainer Dieter Hecking der sich natürlich noch über die letztlich zufriedenstellende Bundesligasaison freute.

Das Spiel begann für den Club nach Maß, denn nach einer halben Stunde führte die Hecking-Mannschaft bereits mit 3:0. Eine Frage machte da am Baiersdorfer Sportplatz, obwohl nicht so ganz ernst zu nehmen, die Runde: „Macht ihn das noch teurer?“ Gemeint war Daniel Didavi. Dem war die Führung nämlich per lupenreinem Hattrick gelungen. Mit Bangen warteten die Club-Fans auf das eher unwahrscheinliche „O.k.“ aus Stuttgart ihn nach Nürnberg ziehen zu lassen. Inzwischen ist klar, dass Didavi ein Schwabe bleibt. Welch feiner Techniker er ist, ließ er nicht nur einmal aufblitzen.

Bei gefühlten 90 Prozent Ballbesitz für den Club, warmen 30 Grad und einer schönen Kulisse entwickelte sich eine schöne fußballerische Demonstration des FCN. Folglich führte der Club zur Pause auch verdient mit 5:0 und man konnte sich auf die erste Runde des Autogrammeschreibens konzentrieren. Das Interview mit Trainer Hecking in der Halbzeit viel der defekten Lautsprecheranlage zum Opfer.

Nach der Pause ließ das Tempo drastisch nach. Baiersdorf kam besser ins Spiel und konnte durch Enrico Cescutti sogar das Ehrentor erzielen. Bei seinem schönen Heber hatte Club-Torwart Alexander Stephan keine Abwehrchance. Der Club spielte nun mit angezogener Handbremse, kam aber trotzdem noch zu fünf Treffern.

Beeindruckend war wie der Baiersdorfer SV das Spiel vermarktete. Neben den üblichen Verpflegungsständen gab es während des Spieles nach amerikanischer Manier immer wieder Werbedurchsagen. Das war dann doch eher gewöhnungsbedürftig.

Nach dem Spiel brachen dann alle Dämme als Kinder den Rasen stürmten um ein Autogramm zu ergattern. Die Club-Spieler kamen dem gerne nach und erfüllten ihre Pflicht damit auch neben dem Platz.

Baiersdorfer SV: Musialik; Göller, Arsenijevic, Friedrich, Kätscher, Ralf Ortloff, Hofmann, Mönius, Nagengast, Werner, Pilz, Krones, Dollhäupl, Kraft, Keil, Stelzner, Cescutti, Messingschlager, Karches, Lindenberger, Tully, Zettl, Mörtelbauer, Mehl, Kluge

1. FC Nürnberg: Schäfer; Nillson, Balitsch, Hegeler, Mak, Klose, Cohen, Didavi, Plattenhardt, Chandler, Wießmeier, Stephan (TW), Simons, Maroh, Feulner, Kamavaka, Pinola, Esswein

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Didavi (7.,14., 33.,), 0:4 Wießmeier (34.), 0:5 Mak (40./Elfm.), 0:6 Wießmeier (50.), 1:6 Cescutti (62.), 1:7 Simons (62./Elfm.), 1:8 Esswein (72.), 1:9 Feulner (79.), 1:10 Esswein (90.)

Zuschauer: 2000. Schiedsrichter: Hanslbauer (Abenberg). 

RALF FOITH

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