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1800 Zuschauer sahen einen Nervenkrimi

Relegation zur Bezirksliga: ATSV Erlangen siegt im Elfmeterschießen und steigt auf - 13.06. 19:53 Uhr

ERLANGEN  - Der ATSV Erlangen ist in die Bezirksliga aufgestiegen. Gestern Abend bezwangen die Wolf-Schützlinge den SV Weilersbach im Elfmeterschießen mit 5:3 (1:1).


Jubel pur: Nach dem Sieg-Elfmeter von Ferici (am Boden) gab es für die ATSVler kein Halten mehr.
Jubel pur: Nach dem Sieg-Elfmeter von Ferici (am Boden) gab es für die ATSVler kein Halten mehr.
Foto: Edgar Pfrogner
Jubel pur: Nach dem Sieg-Elfmeter von Ferici (am Boden) gab es für die ATSVler kein Halten mehr.
Jubel pur: Nach dem Sieg-Elfmeter von Ferici (am Boden) gab es für die ATSVler kein Halten mehr.
Foto: Edgar Pfrogner

Bereits eine halbe Stunde vor Spielbeginn war der Buckenhofener Nebenplatz restlos vollgeparkt. Auf die Tribüne hatten sich vor allem Weilersbacher Schlachtenbummler, ausgestattet mit Trommeln und einem Dutzend Fahnen, gesetzt, die die Gloria lautstark unterstützten. Unbeeindruckt davon zeigte sich der ATSV Erlangen, der mit Ballsicherheit und starkem Kombinationsspiel die Weilersbacher von Beginn an unter Druck setzte.

Und der ATSV traf auch bald: 23 Minuten waren gespielt, da ließ Christoph Zeller Weilersbachs Schlussmann Heger keine Chance. Die Gloria hatte weiterhin Mühe in die Partie zu kommen, Volkan Can verbreitete mit gefährlichen Freistößen zudem Angst und Schrecken im SV-Strafraum. Eine dieser tückischen Hereingaben sprang nach acht Minuten sogar an die Querlatte. Erneut brannte es lichterloh, als Marcel Heinemann einen Georgiev-Kopfball gerade noch von der Linie kratzte (33.). Hansen zwang Heger zur Glanzparade (36.). Weilersbach indessen hatte nichts Nennenswertes in der Offensive zu Stande gebracht. Nach zwei guten Chancen für ATSVler Simon Erhardt die kalte Dusche für Erlangen: Eine Hüttner-Freistoßflanke köpfte Patrick Rösler in die Maschen zum Ausgleich (40.).

Nach dem Wechsel kam Weilersbach verbessert aus der Kabine, trotzdem behielt der ATSV Feldvorteile. Gloria-Torjäger René Schrettenbrunner wurde vom eingewechselten Spielertrainer Prell in Szene gesetzt, zielte aber vorbei (58.). Zuvor hatte, nach Can-Flanke, Fleischer per Drop-Kick nur die Unterkante der Latte getroffen (53.). Die beste Chance vergab ATSV-Spieler Erhardt mit einem Lupfer: Heger hatte den Braten gerochen.

So ging es in die Verlängerung, in der der ATSV gefährlicher blieb. Die Großchance, alles zu entscheiden, hatte Weilersbachs Schrettenbrunner, der nach Fauxpass von Ferici allein auf Hildebrand zulief, der ihm aber den Ball vom Fuß fischte (117.).

Am Ende musste das Elfmeterschießen entscheiden, das glücklichere Händchen hatte der ATSV, der verdient in die Bezirksliga geht.

  





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