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ATSV bleibt im Verfolgerderby siegreich

Fußball-Bezirksliga: Gegen die Spielvereinigung Erlangen gelingt den Gästen ein klares 3:1 - 01.10.2012 12:19 Uhr

ERLANGEN  - Das Bezirksliga-Verfolgerderby gewann der ATSV Erlangen mit 3:1 bei der SpVgg Erlangen.

Die SpVgg Erlangen (schwarz-weiß) konnte trotz vehementer Angriffe nicht gewinnen.
Die SpVgg Erlangen (schwarz-weiß) konnte trotz vehementer Angriffe nicht gewinnen.
Foto: Bernd Böhner
Die SpVgg Erlangen (schwarz-weiß) konnte trotz vehementer Angriffe nicht gewinnen.
Die SpVgg Erlangen (schwarz-weiß) konnte trotz vehementer Angriffe nicht gewinnen.
Foto: Bernd Böhner

Von Beginn an entfachte die SpVgg einen gehörigen Angriffswirbel und kam zu einigen klaren Torgelegenheiten. Einen Schuss von Sebastian Müller konnte dabei ATSV-Keeper Hildebrand knapp zur Ecke klären. Einen Freistoß von Beier lenkte der ATSV-Schlussmann mit Mühe noch über die Latte.

Auch zwei scharfe Schüsse von Grosch überstanden die ATSVler unbeschadet. Doch dann stockte der Schwung der „Spieli“ und die Gäste legten zu. Dabei hatte Georgiev die erste echte Chance für den ATSV, die jedoch nichts einbrachte.

Die Gäste vom ATSV kamen besser ins Spiel, ohne zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Nach einem Foul von ATSV-Akteur Exner an Grosch blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus.

Tolle Parade

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte zwang Söllmann den „Spieli“-Keeper zu einer tollen Parade. Nach der folgenden Ecke erzielte Georgiev per Abstauber die Führung für den ATSV Erlangen. Auch nach dem Wiederanpfiff waren die Gastgeber meist am Drücker, doch vergaben Diederichs und Beier ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten. Auch Marco Müller zielte wenig genau.


Nach einem groben Torwartfehler markierte Beier in der 66. Minute schließlich das hochverdiente 1:1.

Die Einheimischen waren nun im Aufwind. Aber auch Exner vom ATSV schob das Leder am „Spieli“-Kasten vorbei. Die wohl größte Chance des Spiels hatte Marco Müller, dessen Schuss aber abgewehrt wurde. Den Nachschuss drosch Schulte über den ATSV-Kasten. Auch der eingewechselte Kissel von der „Spieli“ traf nicht in bester Position.

In der 83. Minute markierte ATSV-Mann Schmidt, kurz zuvor eingewechselt, nach Vorlage von Zeller die überraschende 2:1-Führung für die Gäste. Die „Spieli“ fand jetzt kein geeignetes Mittel mehr, das Blatt doch noch zu wenden und verlor die spielerische Linie. Mit einem Flachschuss ins Eck sorgte dann in einer überlangen Nachspielzeit Schmidt mit dem dritten ATSV-Treffer für eine optimale Chancenverwertung der Gäste.

Die Spielvereinigung blieb trotz einer ansprechenden Leistung nur „zweiter Sieger“ im Kampf um die Spitzenplätze der Bezirksliga.

SpVgg Erlangen: Kellner; L. Herrmann, Härtl, Man, Syder, S. Müller, Grosch (46. M. Müller), Beier, Michels (46. Kissel), Henneking, C. Diederichs (72. Schulte).

ATSV Erlangen: Hildebrand; Schneider, Wirth (73. Zeller), Can, Azizi, Zeilinger, Hinrichs, Exner, Georgiev (65. Schmidt), Söllmann, Baum (73. Fabian).

Schiedsrichter: Schmeißer (SV Laufamholz). Zuschauer: 350. Tore: 0:1 Georgiev (45.+1); 1:1 Beier (66.); 1:2, 1:3 Schmidt (83., 90.+3). 

hel


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