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Auch Thomas Müller traf

Viele bekannte Namen und ein Club-Sieg beim Wüstenrot-Cup in Weißenburg - 04.02.2013 11:08 Uhr

WEISSENBURG  - Lauter klangvolle Fußballnamen in der Weißen­burger Landkreishalle: FSV Mainz 05, 1. FC Nürnberg, FC Augsburg, SpVgg Unterhaching, Stuttgarter Kickers, Jahn Regensburg. Ja, und sogar Thomas Müller war dabei. Allerdings handelte es sich nicht um den Torjäger und Stürmerstar des FC Bayern München, sondern um einen Nachwuchsspieler des Clubs.

Die Club-Talente schlugen im Endspiel das Überraschungsteam des SC Feucht mit 4:1 und wiederholten damit den Vorjahressieg.
Die Club-Talente schlugen im Endspiel das Überraschungsteam des SC Feucht mit 4:1 und wiederholten damit den Vorjahressieg.
Foto: Mühling
Die Club-Talente schlugen im Endspiel das Überraschungsteam des SC Feucht mit 4:1 und wiederholten damit den Vorjahressieg.
Die Club-Talente schlugen im Endspiel das Überraschungsteam des SC Feucht mit 4:1 und wiederholten damit den Vorjahressieg.
Foto: Mühling

Und nomen est omen: Im Finale traf der „kleine“ Thomas Müller zweimal für die Nürnberger und trug somit zum Turniersieg des FCN beim 7. Wüstenrot-Cup des TSV 1860 maßgeblich bei. Die Club-Talente schlugen im Endspiel das Überraschungsteam des SC Feucht mit 4:1 und wiederholten damit den Vorjahressieg. Heuer wurde das alljährliche Topturnier der Weißenburger Nachwuchsabteilung in der Altersklasse der U11(E)-Junioren ausgetragen und wurde einmal mehr seinem hervorragenden Ruf gerecht.

 

Siegerehrung: Volker Stauffer, Claus Wagner, Roland Mayer und Günther Forster (hinten von links) mit den besten Spielern des Wüstenrot-Cups 2013.
Siegerehrung: Volker Stauffer, Claus Wagner, Roland Mayer und Günther Forster (hinten von links) mit den besten Spielern des Wüstenrot-Cups 2013.
Foto: Mühling
Siegerehrung: Volker Stauffer, Claus Wagner, Roland Mayer und Günther Forster (hinten von links) mit den besten Spielern des Wüstenrot-Cups 2013.
Siegerehrung: Volker Stauffer, Claus Wagner, Roland Mayer und Günther Forster (hinten von links) mit den besten Spielern des Wüstenrot-Cups 2013.
Foto: Mühling

„Die Organisation war überragend. So ein Turnier könnten die Weißenburger jedes Wochenende machen, und wir wären gerne dabei“, schwärmte der Mainzer Trainer Thorsten Lustenberger stellvertretend für viele Teilnehmer. Der Schirmherr und Vorsitzende des TSV 1860, Claus Wagner, lobte seine Fußballabteilung für ein „tolles Turnier“ und findet es „großartig, dass es eine solche Traditionsveranstaltung in Weißenburg gibt“.

„Herausragende Spielzüge“

Bei dem achtstündigen Stelldichein vieler Talente ging es von Anfang an voll zur Sache – das merkte man gleich im Auftaktspiel zwischen Mainz und Unterhaching (4:2). Die Zuschauer sa­hen zum Großteil ausgezeichneten Juniorenfußball mit viel Tempo und Technik und mit „teils herausragenden Spielzügen“, wie Hauptsponsor Günther Forster von Wüstenrot in Weißenburg feststellte. Auch Haupt­organisator und TSV-1860-Jugendkoordinator Volker Stauffer war angesichts von etlichen „superspannenden und tollen Spielen“ begeistert.

Nomen est Omen: Thomas Müller (hinten), zwei-
facher Club-Torschütze im Finale, eiferte seinem 
berühmten Namensvetter vom FC Bayern nach.
Nomen est Omen: Thomas Müller (hinten), zwei- facher Club-Torschütze im Finale, eiferte seinem berühmten Namensvetter vom FC Bayern nach.
Foto: Mühling
Nomen est Omen: Thomas Müller (hinten), zwei-
facher Club-Torschütze im Finale, eiferte seinem 
berühmten Namensvetter vom FC Bayern nach.
Nomen est Omen: Thomas Müller (hinten), zwei- facher Club-Torschütze im Finale, eiferte seinem berühmten Namensvetter vom FC Bayern nach.
Foto: Mühling

Trainerin Kerstin Hoffmann – ausgerechnet vom Weißenburger Partnerverein 1. FC Nürnberg – hatte dagegen etwas auszusetzen, bemängelte die fehlende Rundumbande und beklagte, dass die Torhüter bei Rückpässen den Ball noch mit der Hand aufnehmen durften. Das sei auf diesem Niveau deplatziert – wenngleich es den Regeln für die U11 entspricht. Dennoch konn­te auch Kerstin Hoffmann mit der starken Besetzung und am Ende vor allem mit dem Turniersieg zufrieden sein. Dabei waren ihre Jungs im ersten Spiel mit einer 0:2-Pleite gegen den späteren Finalgegner aus Feucht schlecht gestartet. Dann legte der FCN jedoch mit drei Siegen eine Aufholjagd hin und wurde noch Zweiter der Gruppe B hinter dem SC Feucht.

In der Gruppe A gewann der FSV Mainz in der Vorrunde alle Spiele und holte sich Platz eins vor den Stuttgarter Kickers, der SpVgg Unterhaching und dem FC Augsburg. Für den gastgebenden TSV 1860 blieb hier nur der fünfte Platz mit 0:14 Toren und null Punkten. Trainer Thomas Schneider hatte sich bewusst diese nominell stärkere Gruppe herausgesucht, weil er mit seinen Jungs gegen Teams antreten wollte, gegen die es sonst keine Gelegenheit gibt zu spielen. Im Match um Platz neun gegen Neumarkt gab es dann mit einem 4:1-Sieg einen versöhnlichen Abschluss für die Weißenburger.

Siebenmeter im Halbfinale

Den Turniersieg machten andere Teams unter sich aus: Im ersten Halbfinale setzte sich Nürnberg mit 7:6 nach Siebenmeterschießen gegen Mainz durch, das zweite Halbfinale gewann Feucht mit 3:1 gegen die Ki­ckers aus Stuttgart. Auch im Endspiel boten die Feuchter eine beherzte Vorstellung und gingen mit 1:0 in Führung. Nach dem Ausgleich verloren sie erst in der Schlussphase die Ordnung und unterlagen noch mit 1:4 gegen den Club. Der FCN durfte somit den Wüs­tenrot-Cup entgegennehmen.

Ein Weißenburger gegen zwei Augsburger.
Ein Weißenburger gegen zwei Augsburger.
Foto: Mühling
Ein Weißenburger gegen zwei Augsburger.
Ein Weißenburger gegen zwei Augsburger.
Foto: Mühling

Dies geschah bei der abschließenden Siegerehrung. Hier ging der Dank an die vielen Helfer, an die Sponsoren, an Hauptorganisator Volker Stauffer, an die Fußballabteilung um Roland Mayer, an die drei Schiedsrichter Florian Forster (TSV 1860), Christoph Jäger (FC Gunzenhausen) und Jonas Lux (FC Nagelberg) sowie vor allem an die teilnehmenden Teams für einen begeisternden Tag des Jugendfußballs.


Als bester Torhüter wurde Umut Güler vom SC Feucht ausgezeichnet, als bester Spieler der „Mini-Mainzer“ Birkan Celik. Die Torjäger-Kanone teilten sich Justin Kussmann (Feucht) und Nicolas Stöger (Augsburg) mit je acht Treffern. „Ich hoffe“, so sagte Günther Forster zum Abschluss an die Adresse aller Spieler, „dass wir manche von Euch später vielleicht einmal auf großer Fußballbühne sehen werden.“ 

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Lauter klangvolle Fußballnamen in der Weißen­burger Landkreishalle: FSV Mainz 05, 1. FC Nürnberg, FC Augsburg, SpVgg Unterhaching, Stuttgarter Kickers, Jahn Regensburg. Ja, und sogar Thomas Müller war dabei. Allerdings handelte es sich nicht um den Torjäger und Stürmerstar des FC Bayern München, sondern um einen Nachwuchsspieler des Clubs.

 

UWE MÜHLING


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