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Es war schon angerichtet: Voller Erwartung auf das Duell mit dem souveränen Spitzenreiter aus Regensburg - zwei Spiele, zwei Siege und 8:0 Tore - absolvierten die Spieler aus Bogen bereits ihr Aufwärmprogramm. Selbst einige Anhänger der Fortuna hatten sich frühzeitig auf dem TSV-Gelände eingefunden. Doch vom Tabellenführer der Landesliga-Mitte war weit und breit nichts zu sehen.
Ein kurzer Anruf brachte die Gewissheit: Die Fortuna steht im Stau, die Partie kann nicht wie vorgesehen um 19 Uhr angepfiffen werden. So hieß es zunächst einmal abwarten. Für den Fall, dass eine Mannschaft nicht am Spielort erscheint, sehen die Regularien zunächst eine 30-minütige Wartezeit vor. „Wenn die Mannschaft dann noch nicht erschienen ist, landet der Fall vorm Sportgericht“, erklärt Spielleiter Thomas Graml.
Dieses muss die Frage klären, ob der betreffende Verein die Spielabsage selbst verschuldet hat. Trifft dies zu, wird das Spiel X:0 gegen ihn gewertet. „Wenn aber – wie es hier scheint – ein Unfall, also höhere Gewalt, verantwortlich ist, trifft den Verein keine Schuld“, sagt Graml. Er selbst rechnet daher mit einer Neuansetzung der abgesagten Partie.
Anpfiff auch nach Verzögerung möglich
Generell steht es den beteiligten Klubs im Einvernehmen mit dem Schiedsrichtergespann frei, ein Spiel auch nach der vorgesehenen halben Stunde Wartezeit auszutragen. Spielleiter Graml gibt jedoch zu bedenken: „Wenn eine Mannschaft bereits eine Stunde im Stau steht, schon abgehetzt am Spielort eintrifft und auch noch 30 bis 45 Minuten fürs Aufwärmen braucht, verzögert sich das Ganze natürlich.“
Zwar warteten die Bogener in Absprache mit den Unparteiischen sogar eine dreiviertel Stunde. Als die Unfallstelle aber auch dann noch immer nicht geräumt war und der Anpfiff kaum vor 21 Uhr hätte erfolgen können, wurde die Partie schließlich abgesagt.
Thomas Graml sieht trotz der Vorkommnisse keine generellen Probleme mit Spielansetzungen am Freitagabend. Fälle wie den in Bogen gebe es nur sehr selten: „In meiner Zeit als Spielleiter habe ich noch keinen gehabt.“ Zudem müssen Gastmannschaften Freitagsspielen im Vorfeld zustimmen. Sie wüssten daher, worauf sie sich einlassen.
Während Entfernungen der Größenordnung von Regensburg nach Bogen – etwa 57 Kilometer – im Normalfall auch bei Berufsverkehr noch zu bewältigen sind, verweist Graml auf die SpVgg Ruhmannsfelden. Die erteilte Partien unter der Woche in Roth und Feucht aufgrund der zu großen Distanz von vornherein eine Absage.
Di. 21.05.13
Sa. 18.05.13
Mo. 13.05.13
Di. 21.05.13
Di. 21.05.13
Fr. 17.05.13
Di. 16.04.13
Di. 09.04.13
Mi. 03.04.13
Di. 26.03.13
Di. 19.03.13