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BSC: Zwei gefühlte Neuzugänge

Fußball-Bezirksoberliga: Scherer und Neumeier verstärken Haußners Mannschaft - 27.01. 10:51 Uhr

NEUMARKT  - Trainingsauftakt zur zweiten Saisonhälfte des Fußball-Bezirksoberligisten BSC Woffenbach: Trainer Dominik Haußner startet die Aufholjagd in der Liga mit zwei altbekannten Neuen: Julian Scherer und Bernhard Neumeier. Und ohne Stephan König, der jetzt ein Klosterer ist.

Bei Julian Scherer, der im Sommer vom SV Seligenporten in die Au kam, ist endlich die Kreuzbandverletzung ausgeheilt und er beginnt mit dem Training. Am Auftakttraining hinderten ihn lediglich berufliche Gründe. Sollte er zum ersten Spiel fit sein, kann er rechts hinten oder im rechten Mittelfeld auflaufen.

Auf dem Platz stand dafür Bernhard Neumeier. Der Defensivspezialist wird im Februar 18 Jahre alt und soll nun regelmäßig bei der ersten Mannschaft mittrainieren. „Ich kann mir vorstellen, dass er seine Spielzeiten in der Ersten bekommt, er soll aber auch noch in der A-Jugend spielen“, meint Coach Haußner. Nicht am Training teilnehmen konnte Manuel Wastl, dem der Arzt wegen Fersenproblemen noch zwei Wochen Schonung verordnete.



Während die erste Mannschaft am Montagabend auf dem Platz schwitzte, taten dies die Funktionäre des BSC und des SV Seligenporten am Verhandlungstisch – eine Routineübung zwischen den beiden Klubs. BSC-Abteilungsleiter Franz Blank, der gleichzeitig 3. Vorsitzender des Hauptvereins ist, wollte seinen Stürmer Stephan König nicht ohne Ablöse im Winter zum BOL-Konkurrenten ziehen lassen (wir berichteten).

Die Tabellensituation ist pikant: Woffenbach steht auf dem ersten Abstiegsplatz, Rang 13, mit 15 Punkten, einen Rang davor, mit sieben Punkten mehr, steht der SV Seligenporten II. Seit Donnerstagabend ist nun klar: Stephan König wird für die kleinen Klosterer spielen. Franz Blank berichtete den Neumarkter Nachrichten: „Über die Ablöse haben wir Stillschweigen vereinbart.“ Der 23-jährige König war erst vor drei Jahren zum BSC gestoßen, und Blank findet: „Er ist kein Schlechter. Doch wir haben viele junge, talentierte Spieler. Es ist nur schade, dass er jetzt in der Winterpause geht.“

Für Trainer Dominik Haußner, der auch DFB-Stützpunkttrainer in Solnhofen ist, sind Personalien zweitrangig. „Ich konzentriere mich auf die Rückrunde – und da ist noch alles drin für uns, warum nicht die Relegation?“ Dafür müsste der BSC auf den Rängen 7 bis 12 landen, 13 bis 16 steigen direkt ab. Der 33-Jährige rechnet damit, dass ihm 25 bis 28 Punkte in den zwölf Partien reichen.

Das nächste Punktspiel des BSC I ist am 4. März beim FV Wendelstein, die Testspiele sind alle auswärts. Die zweite Mannschaft unter Trainer Josef Kollmann-Harmel steigt am Montag, 6. Februar, um 19 Uhr ins Training ein. 



MARTIN SCHANO

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