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Der erste Futsalclub Bayerns heißt FC Regensburg

In Neumarkt springt der Funke noch nicht über — Heutiges Turnier in Hilpoltstein mit Türkspor Freystadt und SVS III - 21.01.12

REGENSBURG/HILPOLTSTEIN  - Im Kreis Neumarkt juckt Futsal die Vereine wenig, in Regensburg hingegen hat sich jetzt der erste reine Futsalclub Bayerns gegründet: der FC Regensburg.

Der FC Regensburg mit Trainer Martin Diermayr ist der erste bayerische Futsalclub.
Der FC Regensburg mit Trainer Martin Diermayr ist der erste bayerische Futsalclub.
Foto: privat
Der FC Regensburg mit Trainer Martin Diermayr ist der erste bayerische Futsalclub.
Der FC Regensburg mit Trainer Martin Diermayr ist der erste bayerische Futsalclub.
Foto: privat

Das Spiel mit dem kleinen sprungreduzierten Ball ist eine Alternative zum normalen Hallenfußball. Was die Trainer gerne sehen: Techniken wie Ballbeherrschung, Dribbling, Annahme und Abschirmung werden im Futsal optimal trainiert. Futsal hat sich weltweit als eigene Sportart etabliert und einige Spieler und Vereine spezialisieren sich darauf.

Schwerer Anfang

Auch in Bayern war es im vergangenen Frühjahr soweit: Als erster Futsalverein Bayerns gründete sich der Futsal Club Regensburg e.V. Hervorgegangen war der Club aus der Futsalmannschaft der Universität Regensburg. Seit vier Jahren bietet Übungsleiter Martin Diermayr Futsal an. „Anfänglich noch spärlich besucht, kam es nach nur einem Semester zu einem riesigen Ansturm, der nur mit Losvergabe zu bewältigen war“, erinnert er sich.



Nach der ersten deutschen Hochschulmeisterschaft im Jahr 2010 wollten die Regensburger Studenten bei den alljährlich vom Verband veranstalteten Turnieren im Futsal teilnehmen, aber weil sie keinen Verein fanden, bei dem sie als Mannschaft unterkommen konnten, gründeten sie ihren eigenen. Die Spieler kommen aus Passau, Bamberg, Landshut, Kreis München, Schwandorf, Ingolstadt, Freiburg und Regensburg.

„Aber keiner aus Neumarkt. Schade eigentlich. Es dauert aber bestimmt nicht mehr lange“, frohlockt Diermayr.

Beim FC Regensburg wird ausschließlich Futsal trainiert und gespielt. Denn auch wenn Fußball und Futsal sehr ähnlich sind, sind es doch zwei grundverschiedene Sportarten, die Techniken sind identisch, aber die Taktiken, die Spielweise und auch die Spielertypen sind verschieden. Im Futsal sind alle Spieler mal Angreifer mal Verteidiger.

Ständige Rotation gefragt

Die eingespielten Teams ändern durch Rotation ständig die Position in ihren Reihen. Angriff und Verteidigung müssen trainiert werden, darüber hinaus werden Laufwege einstudiert, Ecken und Freistöße perfektioniert.

Nicht zu verachten: Die Regeln muten für den Zuschauer ohne Vorkenntnisse zunächst kompliziert an. Klarer Vorteil: Das Grätschen ist verboten und somit die Verletzungsgefahr niedrig.

Seit einigen Jahren versucht der BFV, Futsal den Vereinen näher zu bringen – mit gemischtem Erfolg, wie das Beispiel Neumarkt zeigt. Der Verband hat mit Johann Dammer in der Oberpfalz sogar einen eigenen Funktionär installiert, der sich Futsalbeauftragter nennt. Dem FC Regensburg fehlen seit seiner Gründung Sponsoren.

Baby-Klosterer dabei

Interessierte können sich heute in der Stadthalle Hilpoltstein von der Begeisterung live anstecken lassen. Mit dabei ist der SV Seligenporten III und Türkspor Freystadt. Die Oberpfalzmeisterschaft wird am Sonntag, 29. Januar, in der Sporthalle Nittenau ausgerichtet. 



nn

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