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Die Kreisklasse 3 ist ein Überraschungs-Ei

Zweimal spielfrei - 08.08.2012 14:05 Uhr

FORCHHEIM  - Die Kreis­klasse 3 ist das größte Überra­schungsei der vier neu aus den fünf Vorjahresklassen geformten Einteilungen im Spielkreis. Mit den beiden Kreisliga-Ab­steigern SC Glückauf Auerbach und SV Neuhaus sowie den bei­den Reserven vom ASV Pegnitz, sowie vom SC Rupprechtstegen stoßen gleich vier Vereine des einst autonomen Pegnitzgrundes zum Teilnehmerfeld dazu.


Die Absteiger Wichsenstein (weißes Trikot) und Neuses sind neu in der Kreisklasse.
Die Absteiger Wichsenstein (weißes Trikot) und Neuses sind neu in der Kreisklasse.
Foto: Ralf Rödel

Diese Mannschaften dürften den meisten Gegnern des verblie­benen Altkreises völlig unbe­kannt sein und sind deshalb nur schwer einzustufen. Zudem wechselte der SV Mog­gast kurzfristig aus der haupt­sächlich dem Oberland der Frän­kischen Schweiz zuzuordnenden Spielklasse in die Kreisklasse 2, die wiederum überwiegend in der Flachebene des Wiesenttales bis nach Forchheim liegt.

Der nachträglich vollzogene Wechsel mit der Begründung, man würde so kürzere Reisestre­cken und mehr Spiele mit Derby­charakter haben, stößt bei vielen Vereinen auf Unverständnis. Gleichwohl sehen es diese mit einem lachenden Auge. Denn der SV hätte zum erweiterten Favori­tenkreis gezählt.

Dadurch ist die Kreisklasse 3 die einzige Liga, die mit nur 16 Mannschaften in die Saison geht und dennoch nach dem „18er-Schlüssel“ spielen wird, um den Reserven möglichst viele Vor­spiele zu ermöglichen. Deshalb wird es in dieser Klasse auch zwei spielfreie Tage geben. Neben den Unbekannten des Pegnitzgrundes werden der Spitzengruppe Grä­fenberg, Gößweinstein und Hilt­poltstein sowie Kreisliga-Abstei­ger Wichsenstein, der nahezu unverändert blieb, zugerechnet.

Aber auch den beiden Aufstei­gern Weißenohe und Wolfsberg wird mit ihren überaus jungen Mannschaften von einigen Verant­wortlichen durchaus Überra­schungspotenzial zugetraut.
  
 

LEO HÜHNLEIN


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