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„Ein Riesenerlebnis“

D-Junioren liefen mit Spielerinnen des FC Bayern ein - 08.11. 13:20 Uhr

FORCHHEIM  - Johannes Männlein war einer von insgesamt 15 D-Jugendfußballern der SG Dürrbrunn/Heiligenstadt, die zum Frauenfußball-Bundesligaspiel Bayern München gegen Turbine Potsdam (0:4) mit den Fußballerinnen aufs Spielfeld laufen durften. Danach war Johannes noch eine Halbzeit lang Balljunge. „Ein Riesenerlebnis vor 1600 Zuschauern“, wie der Zwölfjährige sagt.

Weil sie zum Teil die Bayern-Spielerinnen überragten, gingen die Dürrbrunner D-Junioren für das Einlauf-Foto höflich in die Knie.
Weil sie zum Teil die Bayern-Spielerinnen überragten, gingen die Dürrbrunner D-Junioren für das Einlauf-Foto höflich in die Knie.
Foto: Lotzen
Weil sie zum Teil die Bayern-Spielerinnen überragten, gingen die Dürrbrunner D-Junioren für das Einlauf-Foto höflich in die Knie.
Weil sie zum Teil die Bayern-Spielerinnen überragten, gingen die Dürrbrunner D-Junioren für das Einlauf-Foto höflich in die Knie.
Foto: Lotzen

„Ich musste nur zwei-, dreimal einen Ball holen. Mein Nebenmann war sogar 15 Mal unterwegs“, berichtet Johannes. Mit drei seiner Teamkollegen aus der D-Jugend der SG Dürrbrunn/Heiligenstadt hatte sich Johannes Männlein eine Halbzeit lang rund um das Spielfeld des Bundesliga-Frauenspiels verteilt. „Ich stand auf der Gegengerade, direkt am Spielfeldrand“, sagt er stolz.

Möglich gemacht hatte das „einmalige Erlebnis, das hoffentlich nicht einmalig bleibt“, so der Zwölfjährige, sein Vater. Über den Bayerischen Fußball-Verband hatte sich Alexander Männlein im Namen der D-Junioren seines Sohnes beworben. Dann ging es tatsächlich mit einem großen Bus samt Eltern und Betreuern nach Aschheim, wo das Spiel der Damen des FC Bayern stattfand.



„Wir sind gegen 9 Uhr morgens losgefahren, um 11 Uhr haben wir eine kurze Leberkäs-Rast gemacht“, berichtet Alexander Männlein. Rund zwei Stunden später traf der Bus dann am Stadion ein.

„Die Kinder konnten sich gleich alles anschauen und wir haben alle Eintrittskarten bekommen“, so Männlein. Sogar das Maskottchen des FC Bayern stand für Fotos mit dem Dürrbrunner Fußballnachwuchs bereit.

Elf Kicker durften dann gemeinsam mit den Fußballerinnen aufs Spielfeld einlaufen — vor 1600 Zuschauern. „Ich bin gleich zur Torhüterin gegangen, weil ich bin ja in der D-Jugend auch Torwart“, berichtet Johannes. „Geredet haben wir zwar nicht viel, aber die Frauen waren ja auch aufs Spiel konzentriert. Sie haben uns dann auf dem Platz nur gebeten, dass wir uns hinknien, weil wir teilweise größer waren, als die Spielerinnen.“

Schon einmal ist Johannes Männlein bei einem Profifußballspiel eingelaufen, damals bei den Zweitligafußballern von Greuther Fürth. „Da war ich aber erst sieben oder acht Jahre alt.“

Danach durften sich die Dürrbrunner noch Autogramme holen, dann ging es mit dem Bus wieder nach Hause.

„Wir mussten direkt nach Spielschluss wieder los — schließlich haben die Buben ja am nächsten Morgen wieder Schule gehabt“, erzählt Alexander Männlein. 



CHRISTOPH BENESCH

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