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,Es wird wieder aufwärts gehen‘

Fußball, Kreisliga 2: SVK-Trainer Wägner hofft auf Unterstützung - 04.11. 10:00 Uhr

KLEINSENDELBACH  - Letzte Saison beendeten die Kreisliga-Fußballer des SV Kleinsendelbach die Saison auf Rang 3, einige Ligakonkurrenten sahen in den Schützlingen von Spielertrainer David Wägner heuer daher den Aufstiegsfavoriten Nummer 1. Aktuell stehen die Kleinsendelbacher aber auf Platz 10 – drei Punkte entfernt vom Abstieg.


„Ich merke schon, dass unsere Zuschauer in letzter Zeit etwas unruhiger geworden sind“, sagt David Wägner. Letztes Jahr hatte der SVK zum selben Zeitpunkt, nach 13 Saisonspielen, fünf Punkte mehr (18), stand ebenfalls im hinteren Mittelfeld. Entscheidend war damals die hervorragende Rückrunde, in der der SVK von 15 Spielen elf gewann.

Auch wenn er mit einer erneuten Rückrundensiegesserie heuer nicht rechnet, findet Wägner die Situation „nicht dramatisch. Enorm wichtig war trotzdem der Dienstags-Sieg gegen Schlusslicht Neuhaus (3:1, wir berichteten)“. Die Ursachen, warum es nicht so gut läuft, hat Wägner bereits erkannt: „Wir haben mit Thomas Geyer und Steffen Staudinger zwei sehr wichtige Stürmer verloren. Auch Dimitri Dimitrakopoulos muss fußballerisch momentan kürzer treten. Die Jungs fehlen deutlich.“

Schmerzhafte Entzündung

Zudem leide der Spielertrainer selbst seit Wochen unter einer schmerzhaften Entzündung in der Leiste. „Seit drei Wochen kann ich nicht trainieren, spiele unter Schmerzen und nur mit Schmerzmitteln geht es überhaupt“, klagt der 31-jährige ehemalige Bayernligaspieler. Trotzdem erzielte er gegen Neuhaus zuletzt zwei der drei Tore.

„Wir kämpfen, wir rumpeln, wir ackern – ich kann der Mannschaft gar keinen Vorwurf machen.“ Neu sei für das „junge Team der Druck, mal hinten drin zu stehen“. Gewohnt seien einige das locker-leichte Auftreten, wenn man in der Spitzengruppe dabei ist. „Daher bin ich auch überrascht, warum unsere Fans von Außen zusätzlichen Druck entfachen. Dadurch werden einige nervös, Stockfehler passieren, Unsicherheit kommt auf. Ich wünsche mir da mehr Unterstützung“, sagt Wägner.

Die brauche man unbedingt, um in den nächsten zwei Partien gegen die direkten Konkurrenten Forth und Simonshofen zu punkten. „Ich bin überzeugt, dass wir da hinten gemeinsam wieder rauskommen.“ 



chb

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