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„Gewalt darf keinen Platz haben“

Nach den Ausschreitungen in Priesendorf - 05.10.2011 15:00 Uhr

HERZOGENAURACH/HÖCHSTADT  - Der 1. FC Frimmersdorf ist ein kleiner Fußballverein, der in seiner inzwischen 31-jährigen Geschichte höchst selten für Aufsehen gesorgt hat – am ehesten noch nach dem ersten (und bisher einzigen Aufstieg in die Kreisklasse 2001). Die sportliche Heimat des Klubs aus dem Vestenbergsgreuther Ortsteil ist jedoch die A-Klasse.

„Was in Priesendorf geschehen ist, ist inakzeptabel.“ Oberfrankens Bezirkschef Karlheinz Bram kündigt eine lückenlose Aufarbeitung an.
„Was in Priesendorf geschehen ist, ist inakzeptabel.“ Oberfrankens Bezirkschef Karlheinz Bram kündigt eine lückenlose Aufarbeitung an.
Foto: Bär
„Was in Priesendorf geschehen ist, ist inakzeptabel.“ Oberfrankens Bezirkschef Karlheinz Bram kündigt eine lückenlose Aufarbeitung an.
„Was in Priesendorf geschehen ist, ist inakzeptabel.“ Oberfrankens Bezirkschef Karlheinz Bram kündigt eine lückenlose Aufarbeitung an.
Foto: Bär

Umso überraschender hat das Team aus dem fußballerischen „Unterhaus“ nun bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Überraschend war der 3:1-Sieg der Frimmersdorfer beim Spitzenreiter SV Priesendorf in der Tat – doch das allein hätte nicht den Bayerischen Rundfunk oder gar ARD und ZDF (im jeweiligen Videotext) auf den Plan gerufen.


Vielmehr war es eine Massenschlägerei, die nach dem Abpfiff auf dem Rasen im schönen Aurachgrund am Tor zum Steigerwald stattfand (wir berichteten). Beteiligte: Fans und Zuschauer beider Vereine (die Polizei ging zunächst von einer hohen zweistelligen Zahl aus). Ursache: vermutlich die spontanen Freudengesänge der Überraschungssieger, die bei den Verlierern offenbar nicht gut ankamen. Die Folgen: offenbar vier Verletzte auf beiden Seiten, wobei die Aussagen konträr sind.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat sich mittlerweile ausdrücklich von den Vorfällen distanziert.

„Was in Priesendorf nach der Partie geschehen ist, ist inakzeptabel und in keinster Weise tolerierbar. Gewalt darf im Fußball keinen Platz haben. Der Fußball steht für die Werte des Fairplay, der Toleranz und des Respekts und dafür müssen wir uns einsetzen“, erklärt Oberfrankens Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram.

Das Kreis-Sportgericht Bamberg werde den Fall sportgerichtlich lückenlos aufarbeiten, den Sachverhalt ermitteln und nach der Rechts- und Verfahrensordnung schnellstmöglich ein entsprechendes Urteil fällen, heißt es weiter. 

hp


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