Goldenes Gütesiegel für die Wachenrother Sportler
Der SV bietet nach Überzeugung des Fußball-Verbandes hervorragende Rahmenbedingungen
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24.01. 12:30 Uhr
WACHENROTH
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Große Ehre für den Sportverein Wachenroth: Richard Ultsch und Günter Bardutzky vom Bayerischen-Fußballverband (BFV) überreichten im Rahmen der Jahreshauptversammlung an den SVW die „Goldene Raute“ des Verbandes und sprachen dem Verein für dessen Engagement ein hohes Lob aus.
Die beiden BfV-Berater Richard Ultsch (links) und Günter Bardutzky (rechts) stellten Vorsitzenden Rudolf Rühmer (2. v. links) und seinem Vorgänger Peter Schmitt ein hervorragendes Zeugnis aus: Der Verein ist bestens aufgestellt.
Foto: nr
Die beiden BfV-Berater Richard Ultsch (links) und Günter Bardutzky (rechts) stellten Vorsitzenden Rudolf Rühmer (2. v. links) und seinem Vorgänger Peter Schmitt ein hervorragendes Zeugnis aus: Der Verein ist bestens aufgestellt.
Die beiden Ehrenamtsberater des BFV erläuterten zunächst die Vergabekriterien für dieses „Gütesiegel des Verbandes“. Demnach müssen mindestens 24 von insgesamt 40 Merkmalen erfüllt werden; zudem müsse ein Verein vorher schon zweimal die Silberne Raute überreicht bekommen haben.
Besonders berücksichtigt werde natürlich die Jugendarbeit, aber auch das Breitsportangebot, die Präventionsarbeit, die Führung und Organisation eines Vereines, auch die Sach- und Sozialkompetenz. Nicht zuletzt machte der SVW auch auf sich aufmerksam, weil er mit gar fünf Schiedsrichtern im Kreis Bamberg auflaufen könne.
Bestens aufgestellt
„Sie sind bestens aufgestellt für die Zukunft“, meinte Ultsch. Der SVW sei ein Verein, der mit dem Strom der Zeit schwimme und hervorragende Rahmenbedingungen biete. Nicht zuletzt sei dies auch ein Verdienst des früheren Vorsitzenden Peter Schmitt, sagte Ultsch.
Die beiden BFV-Vertreter konnten sich im Anschluss eine blitzsaubere Jahresbilanz anhören, bei der natürlich einerseits der Aufstieg der Fußballer in die Kreisklasse, aber auch der Neubau des Sportheimes in den Vordergrund rückten. Vorsitzender Rudolf Rühmer, der sich zunächst für die große Auszeichnung vom BFV bedankte und meinte, dass die Goldene Raute natürlich auch Verpflichtung für einen Verein darstelle, packte einige Superlativen in seine Bilanz.
600 Besucher beim Rosenmontagsball, 2300 Wanderer bei den jährlichen Wandertagen und großer Zuspruch beim Zeltlager der Jugend. Sogar bei der Tennisabteilung konnte man laut Rühmer einen Aufwärtstrend verzeichnen.
Die Luft in der Kreisklasse gleichwohl sei dünn, die fünf Punkte der Fußballer aber auch. Jedenfalls möchte man die Verträge mit Trainer Ulli Doktorowski verlängern, um der Mannschaft eine Chance zu geben, in der Kreisklasse zu verbleiben.
Keine Probleme hingegen gibt es seinen Äußerungen nach in den Abteilung Kinderturnen (Claudia Kunz) und der Damen- und Senioren-Gymnastik. Heike Reichenbach sei hier der zuverlässige Ansprechpartner. Ein Aushängeschild sei auch die Teakwondo-Abteilung unter Josef Wichert und Mathias Schönlein.
Es läuft also rund beim SVW, auch was den Neubau des Sportheimes angeht. Im März vergangenen Jahres erst mit dem Verlegen der Bodenplatte begonnen, steht inzwischen schon der Rohbau. Heuer noch will man im Erdgeschoss die Duschen installieren, Innenarbeiten vorantreiben und eventuell sogar noch außen verputzen. „Dann müssen wir sehen, ob noch Geld für den Ausbau der Gaststätte da ist“.
Kassier guter Dinge
Markus Nieberlein verwaltet die Finanzen des Vereines und war bei seinem Bericht recht guter Dinge, zumal auch seitens der Gemeinde Wachenroth einige Euros fließen. „Und teils auch schon geflossen sind“, meinte Bürgermeister Friedrich Gleitsmann. Insgesamt stelle die Gemeinde 50000 Euro für den Sportheimneubau zur Verfügung.
Rund 25000 Euro seien schon ausbezahlt. „Das kommt auf den Eingang der Rechnungen an“, so Gleitsmann, der übrigens sogar einmal Jugendtrainer beim Verein war.
Die Zeit drängte am Freitagabend wegen des für 20.30 Uhr angesetzten Bundesligaspiels der Bayern. Und schon war Rühmer am Ende seiner Ausführungen, machte aber noch auf den Rosenmontagsball am 20. Februar, das Schülerturnier vom 24. bis 26. Februar und auf die Wandertage am 10. November aufmerksam.