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Drei Jahre lang hat Hack beim TSV gespielt, als Höchstadt noch eine Fußballhochburg war. Er erinnert sich: „Wir haben in der Bezirksliga vorne mitgespielt und den Aufstieg in die Landesliga mitgespielt, den wir leider knapp verpasst haben. Wenn es in den Derbys gegen den TSV Röttenbach oder den SC Adelsdorf ging, waren 1000 Zuschauer da.“
Da sei echt auch intensiv und gut Fußball gespielt worden, betont er. Namen wie Gottinger, Scharold, Neudörfer, Fleischmann, Kraus, Geyer fallen ihm spontan ein, „um nur einige zu nennen“. Hack: „Das war eine tolle Mannschaft Anfang der 70er Jahre, die einiges auf die Beine gestellt hat.“ Ein ganz wichtiger Name ist der des damaligen Erfolgstrainers Heiner Vizethum, mit dem ihn noch heute eine enge Freundschaft verbinde.
Der coachte später, als 1974 der TSV Vestenbergsgreuth gegründet wurde, die Kicker aus dem Teedorf, die in Windeseile zur Nummer eins im weiteren Umkreis aufstiegen – auch mit einigen Ex-Höchstadtern (neben Hack zum Beispiel Gerd Pochadt).
Aber diese Episoden seien vergessen, versichert Hack: „Ich komme immer gerne nach Höchstadt – und habe das Gefühl, dass ich immer noch einer von denen bin.“ So sieht er den TSV regelmäßig dann kicken, wenn es zum Kreisklassenduell mit dem TSV Vestenbergsgreuth kommt, in dessen Trikot sein Sohn Christian spielt.
Auch zum Jubiläumsspiel kommt er mit der ganzen Familie – und hofft, dass viele Zuschauer Geld in die Kassen seinen Ex-Klubs spülen: „Das ist das erste Spiel der SpVgg als Erstligist auf mittelfränkischem Boden, wir stehen mitten in der Vorbereitung und kommen mit allen Assen und Neuzugängen – da müsste der Platz an der Ziegelhütte voll sein.“
Wehmütig wird er schon angesichts der ruhmreichen Höchstadter Zeiten, wenn er sieht, wo der TSV heute steht – und wo er sein könnte: „Das macht mich schon ein kleines bisschen traurig, welch geringen Stellenwert der Fußball heute hier hat. Vielleicht gibt es ja eine kleine Initialzündung durch unser Gastspiel.“
Wach wurden durch dieses Freundschaftsspiel bei Hack auch Erinnerungen an seine Jugendzeit. Er begann in der Schülermannschaft der SpVgg Uehlfeld, ehe er in der Jugend zum 1.FC Nürnberg wechselte. Hack: „Das war ein Riesenaufwand: Mit dem Fahrrad nach Uehlfeld, mit dem Zug nach Neustadt, in Fürth umsteigen, dann mit dem Bus an den Valznerweiher. Abends zurück nach Fürth, wo mein Bruder wohnte. Abendessen, Schlafen, morgens ganz früh raus, damit ich rechtzeitig in der Firma in Vestenbergsgreuth war.“ Irgendwann wurde es zu viel, Geschäft, Telekolleg und Leistungsfußball unter einen Hut zu bekommen. Dazu ein schlimmer Unfall: „Nach dem Schädelbasisbruch konnte ich mit dem Kopf nicht mehr so hingehen wie früher.“
Für die Bezirksliga beim TSV Höchstadt und später für die Torjägerkrone beim TSV Vestenbergsgreuth (38 Treffer) reichte es immer noch. Und heute ist sein „Kopf“ möglicherweise der wichtigste Bestandteil eines Erstligavereins...

Do. 23.05.13
Di. 21.05.13
Mo. 20.05.13
Mo. 20.05.13
Mo. 20.05.13
Di. 21.05.13
Di. 21.05.13
Fr. 17.05.13