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Herbert Ferner trat beim VSA zurück

Differenzen innerhalb des Gremiums - 05.02.2013 11:18 Uhr

GUNZENHAUSEN  - Eine fast 30 Jahre lange Karriere im Schiedsrich­terwesen ging abrupt zu Ende: Herbert Ferner aus Sachsen bei Ansbach ist als Mitglied des Verbands-Schiedsrichter­ausschusses zurückgetreten.

Der mit drei Personen besetzte VSA ist sozusa­gen das oberste Gremium aller Schieds­richter in Bayern. Ferner gehörte ihm seit 2002 an, war unter anderem zu­ständig für die Einteilung der Spiellei­ter in den Bayern- und Landesligen und auch als Beobachter regelmäßig tätig. Ein Ehrenamt, das hohen Einsatz erfordert, während der Saison mitun­ter „drei, vier Stunden täglich“. Damit ist nun Schluss. Warum?

„Wenn man den Eindruck hat, dass man nur die Ar­beit machen darf und die Entscheidun­gen andere treffen, muss man reagie­ren“, sagte Ferner, der außerdem von Differenzen innerhalb des Gremiums berichtet, zu dem außerdem Rudi Stark (Landshut, Vorsitzender) und Josef Maier (München) gehören. So habe es erhebliche Meinungsunterschiede bei der Einschätzung von Schiedsrichter­leistungen oder über die Inhalte der Ausbildung gegeben: „Wenn grund­sätzlich nur noch der Beobachter recht hat, passt es nicht“, sagt Ferner, der in seinem Rücktrittsschreiben auch fami­liäre Gründe nennt.

Der Berufsschul­lehrer war in den vergangenen drei Jahrzehnten an verschiedenen Stellen im Schiedsrichterwesen tätig, leitete selbst über 800 Spiele und erhielt für sein Engagement diverse Ehrungen. 



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