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Hetzles kegelt Gräfenberg raus

Fußball, Kreisklasse: Staudinger-Elf gewinnt 2:0 gegen harmlosen TSV - 16.06.2012 07:02 Uhr

FORTH  - Nach einem 2:0-Sieg im Entscheidungsspiel über den TSV Gräfenberg darf der SV Hetzles in die Relegation um einen Platz in der Kreisliga.

Nicht nur dieses Duell Staudinger (rotes Trikot) gegen Matschke (gelbes Trikot) gewann der Spielertrainer des SV Hetzles. Sein Team siegte 2:0.
Nicht nur dieses Duell Staudinger (rotes Trikot) gegen Matschke (gelbes Trikot) gewann der Spielertrainer des SV Hetzles. Sein Team siegte 2:0.
Foto: Maxbauer
Nicht nur dieses Duell Staudinger (rotes Trikot) gegen Matschke (gelbes Trikot) gewann der Spielertrainer des SV Hetzles. Sein Team siegte 2:0.
Nicht nur dieses Duell Staudinger (rotes Trikot) gegen Matschke (gelbes Trikot) gewann der Spielertrainer des SV Hetzles. Sein Team siegte 2:0.
Foto: Maxbauer

Damit die Zuschauer den Anpfiff auf dem Sportgelände des ASV Forth nicht verpassten, wurde die Partie der beiden punktgleichen Mannschaften aus der Kreisklasse 3 zehn Minuten später angepfiffen. Dafür verzichteten beide Teams auf eine Abtastphase In der 7. Minute war es Gräfenbergs Kapitän Tobias Friedrich, der eine Freistoßflanke von Thomas Körner aus acht Metern Entfernung an die Querlatte köpfte.

Während der TSV des öfteren mit solchen langen Bällen operierte, hebelte der SV Hetzles die Hintermannschaft des Gegners mit flottem Kombinationsfußball aus. In der 10. Minute führte ein solcher Spielzug prompt zum Führungstreffer. Der freigespielte Christian Wruck scheiterte zunächst aus zehn Metern am Gräfenberger Schlussmann Lukas König, doch der Nachschuss von Mathias Iberl saß.


Gefährlich wurde es dann wieder in der 27. Minute, als ein Freistoß aus großer Entfernung von Wruck immer länger wurde und schließlich an die Latte des Gräfenberger Tores klatschte. Auf der anderen Seite vergab Kay Vonau die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach Flanke von Simon Leibinger war sein Kopfball aus sechs Metern jedoch eine leichte Beute für Benedikt Mehl im SV-Tor. Noch vor der Halbzeit hätte dieser beinahe das 2:0 für sein Team bejubeln können. Nach einer Hereingabe von Spielertrainer Steffen Staudinger segelte der Ball nach Kopfball von Iberl knapp über das Gräfenberger Gehäuse.

Der zweite Durchgang begann mit einer Schrecksekunde für Hetzles, weil Mehl eine Flanke durch die Finger glitt. TSV-Stürmer Vonau und Teamkollege Christian Hohe waren jedoch zu überrascht, um die Situation auszunutzen. Im direkten Gegenzug war Staudinger allein unterwegs in Richtung Gräfenberger Tor, verzog jedoch.

Für ihn und sein Team häuften sich nun die Kontergelegenheiten. Gräfenberg riskierte zwar mehr, blieb im Angriff aber viel zu harmlos. Zunächst scheiterte Staudinger mit einem Volleyschuss am TSV-Keeper. Wruck gelang es in der 61. Minute sogar, diesen zum umspielen, geriet dann jedoch ins Straucheln und verfehlte den Kasten. In der 66. Minute gelang Wruck schließlich doch das überfällige 2:0. Am Fünfmeterraum ließ er einen Flachpass von Staudinger unhaltbar ins kurze Eck abtropfen.

Kurz vor Schluss hatte erneut Staudinger bei einer Überzahlsituation das 3:0 auf dem Fuß, schoss aber vorbei. Kay Vonau hatte in der Aktion zuvor die einzige nennenswerte Möglichkeit der Gräfenberger vergeben, die nach dem bitteren Abstieg im Vorjahr nun eine weitere Saison Kreisklasse spielen müssen. Hetzles versucht sich in der Relegation.

TSV Gräfenberg: Lukas König; Körner, Schumann, Matschke, Klenner, Friedrich, Hohe, Stefan Rubner, Vonau, Leibinger, Schuhmann. (Derbfuss, Simon König)

SV Hetzles: Benedikt Mehl; Johannes Mehl, Forsch, Valentin Rubner, Bayer, Werner, Regenfuss, Iberl, Wruck, Staudinger, Wolf. (Dudeck, Schumm, Turunc)

Schiedsrichter: Pehle (FC Großdechsendorf). Zuschauer: 500.

Tore: 0:1 (10.) Iberl, 0:2 Wruck (66). 

hue/gu


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