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Im Gleichschritt in die neue Regionalliga

Fußball: FSV Bruck und SC Eltersdorf geben grünes Licht für den Aufstieg in die neue vierte Spielklasse - 21.01.12

ERLANGEN  - Mit dem FSV Bruck und dem SC Eltersdorf wollen gleich zwei Erlanger Bayernligisten „Gründungsmitglied“ der neuen Regionalliga Bayern werden. Dafür haben sie von ihren Vereinen nun grünes Licht bekommen.

Bruck (weiß) und Eltersdorf wollen den Aufstieg in die Regionalliga nicht nur sportlich realisieren.
Bruck (weiß) und Eltersdorf wollen den Aufstieg in die Regionalliga nicht nur sportlich realisieren.
Foto: Bernd Böhner
Bruck (weiß) und Eltersdorf wollen den Aufstieg in die Regionalliga nicht nur sportlich realisieren.
Bruck (weiß) und Eltersdorf wollen den Aufstieg in die Regionalliga nicht nur sportlich realisieren.
Foto: Bernd Böhner

Davor sind allerdings die sportliche und die zulassungstechnische Hürde zu nehmen. „Wenn wir es sportlich schaffen, dann werden wir alles möglich machen machen, die Teilnahme an der Regionalliga auch zu realisieren“, sagt Brucks Präsident Manfred Hopfengärtner mit Blick auf die Auflagen, an die der Bayerische Fußballverband (BFV) die Lizenz für die neue Liga knüpft. Ganz so kostenintensiv wie noch bei der „alten“ Regionalliga, die beim Deutschen Fußballbund angesiedelt war, sind diese zwar nicht, doch tätig werden müssen die Vereine schon.

So spricht Eltersdorfs Manager Joachim Uhsemann etwa von einem separaten Gäste-„Käfig“ oder einem Dopingkontrollraum, der gefordert wird. Da Eltersdorf über Flutlicht verfügt, sollen Spiele öfter am Freitagabend ausgetragen werden. „Dann müssen aber auch die Fluchtwege beleuchtet sein“, so Uhsemann. „Das alles bringt ein finanzielles Risiko mit sich. Umso beeindruckender ist es, dass wir auf unserer Jahreshauptversammlung einstimmig grünes Licht bekommen haben.“



Nun soll nächste Woche der Antrag auf Zulassung für die Regionalliga beim BFV gestellt werden, der dann überprüfen wird, ob alle Vorgaben erfüllt sind. Um das zu stemmen, steht auch die Gewinnung neuer Sponsoren ganz oben auf der Eltersdorfer Agenda – der Hauptsponsor hat sein Engagement soeben verlängert. Denn von der Stadt seien keine Mittel zu erwarten, so Uhsemann.

Und dann ist da auch noch die sportliche Aufgabe zu bewältigen: Mindestens Neunter muss man in der aktuellen Bayernliga-Saison werden, um den Sprung in die Regionalliga zu schaffen. Der FSV Bruck ist derzeit mit drei Punkten Vorsprung auf Verfolger Heimstetten genau Neunter (31 Punkte), der SC Eltersdorf hat da als Zweiter (41) schon eine beruhigendere Ausgangslage – auch wenn die Saison noch lang ist. Auf jeden Fall wünscht man sich beim Sportclub, dass es beide Vereine schaffen, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Mit dem SV Seligenporten (5.; 34) ist zudem ein weiterer Bayernligist aus dem Fußballbezirk Mittelfranken gut im Rennen. 



NICOLE FORSTNER

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