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Kann David den Goliath in der KK3 ärgern?

Fußball, Kreisklasse 3: Tabellenführer Brand tritt beim Kellerkind Weißenohe an - 29.04. 16:14 Uhr

WEISSENOHE  - „Im Spiel Erster gegen Letzten sollten die Karten eigentlich eindeutig verteilt sein. Und genau das ist eine gefährliche Konstellation.“ Spielertrainer Arne Schmidt vom frisch gebackenen Tabellenführer der Kreisklasse 3, dem TSV Brand, hebt vor dem Gastspiel bei der SpVgg Weißenohe (Samstag, 16 Uhr) warnend den Zeigefinger.


Die Weißenoher (grün-weiße Trikots, hier gegen Hetzles) plagen massive Personalsorgen.
Die Weißenoher (grün-weiße Trikots, hier gegen Hetzles) plagen massive Personalsorgen.
Foto: Rudolf Maxbauer
Die Weißenoher (grün-weiße Trikots, hier gegen Hetzles) plagen massive Personalsorgen.
Die Weißenoher (grün-weiße Trikots, hier gegen Hetzles) plagen massive Personalsorgen.
Foto: Rudolf Maxbauer

Erstmals in dieser Saison löste seine Truppe den bisherigen Klassenprimus Gößweinstein, der vom ersten Spieltag an oben stand, ab. Und das soll auch so bleiben: „Die Einstellung wird stimmen, wir haben es ab jetzt selbst in der Hand und dürfen diesen Vorteil nicht leichtfertig vergeben.“

Dass Begegnungen „David gegen Goliath“ keine Selbstläufer sind, wissen beide Übungsleiter, wurde es doch kürzlich in der Bundesliga zwischen Überflieger Dortmund und Kellerkind Gladbach wieder bewiesen. Nicht nur die Psychologie, „die so genannte Kopfsache“, auch die körperliche Verfassung spielen dabei eine Rolle. „Vier Spiele in den letzten zwei Wochen haben uns viel Kraft gekostet. Gabriel Karnoll und Domenik Melzer fallen wegen Muskelverletzungen aus und Jürgen Wilfling ist angeschlagen.“

Zudem sei Harald Reichart beruflich verhindert und Michael Ulrich stünde aus gleichem Grund erst nach der Pause zur Verfügung. Dafür ist Sebahattin Ergün nach langer Zwangspause wieder dabei und Schmidt hofft, dass sich die nachrutschenden Spieler aus dem ausgeglichenen 16 bis 17 Mann starken Kader empfehlen.

Spielertrainer Ramo Bajric von Gastgeber Weißenohe hat noch keinen genauen Plan, welches Team er aufbieten kann, ihn plagen nach dem ersten Sieg in diesem Jahr massive Personalsorgen und jeder andere Gegner als der „Topfavorit der Liga“ wäre ihm zurzeit lieber gewesen: „Ich muss seit Wochen auf wichtige Spieler verzichten und bange darum, eine Truppe aufstellen zu können, die gegen Brand bestehen kann.“ Neben dem Ausfall des Stammtorhüters und anderer Führungsspieler hofft er, dass sich verletzte und angeschlagene Akteure in den Kader zurückmelden. „Zumindest unsere Reserve ist spielfrei. Ob damit die Lücken zu schließen sind, muss sich zeigen.“

Großen Respekt hat er vor dem Top-Angriff der Gäste und deren Trainer: „Arne hat binnen zwei Jahren eine schlagfertige Truppe geformt. Aber Spieler wie Melzer, Karnoll und Ulrich hätte wohl jeder gerne in seiner Mannschaft, ich auch.“ Deshalb sei alles andere als ein Sieg der Brander eine Überraschung. 





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